Mecklenburger Blitz Verlag

Das Anzeigenblatt für Mecklenburg-Vorpommern

Schluss mit der industriellen Landwirtschaft und der Massentierhaltung

03.11.2019, Barbara Linkis, 18119 Rostock

An Frau Klöckner,

aus den Medien geht hervor, dass Sie augenblicklich keine Lösung für die Übereinstimmung der industriellen Landwirtschaft mit dem erforderlichen Umweltschutz für den Erhalt unseres Planeten finden. Wir wollen Ihnen auf Grund unserer Erfahrung zur Lösung helfen.

Betreiber der industriellen Landwirtschaft (Massentierhaltung und Landwirtschaft) können nicht die Entwicklung stoppen bzw. hemmen, indem diese Betreiber die Grundlagen, die zur positiven Klimaveränderung führen ablehnen.

Es geht darum, dass durch die Überdüngung mit Gülle und chemischen Düngemitteln bzw. Unkrautvernichtungsmitteln, die Böden und auch teilweise die Luft nachweislich verseucht werden. Aber diese chemische Düngung und die Versorgung der „Nutztiere“ in der Massentierhaltung durch Beigabe von Antibiotika und Wachstumshormonen wirken sich durch den Kreislauf der Nahrungsaufnahme nachweislich negativ auf den Gesundheitszustand der Bevölkerung aus. Immer mehr Menschen werden KREBSKRANK. Durch den hohen Methanausstoß in der Massenrindertierhaltung wird die Luft verseucht.

Sie können nur zum Klimaschutz beitragen, wenn Sie die ohnehin schon quälende Massentierhaltung beseitigen und für die Tiere artgerechte Haltungsbedingungen aufbauen und fördern.

Bedenken Sie auch, dass die Produktion von 1 Kilogramm Fleisch 6 bis 8 Kilogramm pflanzliche Nahrung erfordern.

Der Hunger in der Welt könnte dadurch beseitigt werden.

Die Menschen sind ernährungsbewusster geworden und ernähren sich vegan, vegetarisch oder teilweise mit Biofleisch. Sie müssen diese Tatsachen akzeptieren.

Wir müssen keine Schweine in Massentierhaltung quälen, um diese dann zu exportieren, wodurch sich oft schwerwiegende Unfälle ergeben haben.

Wir fordern Sie eindringlich auf, dass Sie in Ihrer wichtigen Funktion als Agrarministerin verwirklichen, dass sich Naturschützer mit den Betreibern der industriellen Landwirtschaft vereinigen und an einer kooperativen Lösung arbeiten, die darin besteht, dass Landwirtschaft in Biolandwirtschaft umgesetzt wird und nur dafür werden Investitionen gezahlt.

Die Industrielle Landwirtschaft hat in unseren Zeiten ausgedient. Auch diese Landwirte der Massentierhaltung und industrieller Agrarbetriebe können sich nicht der zeitgemäßen Entwicklung unseres Planeten widersetzen. Die Betreiber der Massentierhaltung und der industriellen Landwirtschaft tragen eindeutig dazu bei, unseren Planeten und die Menschen zu vernichten.

Zeigen Sie in Ihrer hohen Stellung als Ministerpräsidentin Mut und Courage.

Wir erwarten Ihre kämpferische Handlungsweise im Sinne der Bevölkerung, dass Sie die Massentierhaltung und das Verseuchen der Böden ablehnen und die entsprechenden landwirtschaftlichen Veränderungen zur positiven Klimaveränderung und zum Erhalt unseres Planeten und für unsere Nachkommen fördern.

Frau Klöckner, scheuen Sie nicht die Auseinandersetzungen mit den Agrarlandwirten, wie der Teufel das Weihwasser!!!

Barbara Linkis

Vorsitzende des Vereins „Tiere in Not Warnemünde e.V.

 

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