Mecklenburger Blitz Verlag

Das Anzeigenblatt für Mecklenburg-Vorpommern

Schildbürgerstreich?

14.07.2015, F. K. Schmidt, Rostock

Die Rigaer Straße hatte drei Fahrspuren und auf jeder Seite breite Fußgängerwege sowie breite Fahrradwege. Nach den vergeblichen Diskussionen über die Notwendigkeit der zwei kleinen Kreisel, werden diese nun wohl zu groß, so dass die bisherigen Radwege dort nicht außen herumgeführt werden können. Was wird jetzt sichtbar? Die bisherigen Radwege fallen weg. Auf der Straße sind schon im westlichen Teil schmale Radspuren aufgezeichnet. Die Folge ist, es bleibt je Richtung nur noch eine Fahrspur übrig. Mit geringerer Sicherheit fahren in Zukunft die Radler auf der Straße. Besonders kritisch wird es, weil sich vor den Kreiseln eine Einengung ergibt, die sich LKW mit Radlern auf 3,50 m teilen müssen, was gleichzeitig nicht möglich ist. Es gibt doch generell das Bestreben, mehr und sichere Radwege zu schaffen. Bei allen bisherigen Vorstellungen und Diskussionen war nie der Wegfall der vorhandenen sicheren breiten Radwege in der Planung erkennbar. Auf bisherigen Radwegen ist nun viel Platz für Rasen oder sonst was. Anwohner begreifen auch diese Planung nicht. Durch diese Rekonstruktion werden außerdem wohl nie Fahrzeuge schneller als 30 fahren.

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