Mecklenburger Blitz Verlag

Das Anzeigenblatt für Mecklenburg-Vorpommern

Sabine Asmuß

20.07.2012, Anonym, Kavelstorf (Name dem Verlag bekannt)

Thema religiöse Beschneidung.

Was heißt Schmerzfrei? Mein Enkel wurde wegen einer Phimose (Vorhautverengung) mit 2 Jahren operiert. Die OP war gewiss schmerzfrei, aber das hinterher. Es war so was von grausam, dass ich diese Schmerzen keinen kleinen Jungen zumuten möchte. Er ließ niemanden mehr an sich ran, d. Salbe die etwas betäuben sollte (beim pullern) lies er vor Angst und Schmerzen nicht auftragen. Wenn er musste, fing er an zu laufen, zu laufen, zu renne (vollkommen Schweißgebadet vor Angst an den Schmerz, was der Urin auslöste) Wir konnten ihm nicht helfen. Mit viel Geduld und Überzeugung ihm die Salbe vor dem „pullern“ auftragen zu dürfen half nicht. Der Junge lief solange um her bis die Blase von Überdehnung sich selber entleerte. Diese Verzweifelten Augen des Jungen, die Panik die das Einpullern auslöste waren für mich als Oma kaum zu ertragen. Wuste ich doch jetzt beginnt der Schmerz für ihn unerträglich zu werden, gleich Schreit er vor Schmerz, ist kaum zu beruhigen und noch die Psyche „ich habe eingepullert“. Es war schrecklich.

Religion hin oder her, Schmerzfrei ist es nur bei der OP, aber nicht hinterher. Haben die Politiker mit der Entscheidung ->keine Körperverletzung bei Kinder nur, weil wieder Deutsche etwas gegen Juden entscheiden

 

 

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