Mecklenburger Blitz Verlag

Das Anzeigenblatt für Mecklenburg-Vorpommern

S p o n t a n e Hilfsbereitschaft sieht doch wohl anders aus.

22.07.2015, Ulf-Harry Kugelmann, Stralsund

 

Eine Mutter, die ein Milchfläschchen aufwärmen möchte, mit einem Gast zu vergleichen, der kostenlos die Toilette benutzen will, ist nur noch beschämend und einfach unglaublich.

Das Ganze mündete in einer Ablehnung. Und auch ein mitgebrachter Babykostwärmer durfte nicht an eine Steckdose anschlossen werden.

 

Die Anmerkung der Bistrobesitzerin: „Die Frau sei keine zahlende Kundin gewesen und könne daher auch keine Ansprüche stellen. Darüber sei sie nicht Mutter Teresa.“ macht den Leser sprachlos.

Abschließend äußert sich noch der Vorsitzende der DEHOGA Stralsund und verweist auf das Hausrecht des Eigentümers, dem sich jeder Gast zu fügen habe.

 

Ja geht’s noch?

Rekordjahr 2014: 28,7 Millionen Übernachtungen in Mecklenburg-Vorpommern!

Die daraus resultierenden Gewinne reichen einfach immer noch nicht, mal s p o n t a n zu sein.

Was die Außenwerbung für Stralsund betrifft, so ist wieder einmal v i e l geleistet worden.

 

 

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