Mecklenburger Blitz Verlag

Das Anzeigenblatt für Mecklenburg-Vorpommern

Russland- Ukraine Konflikt

03.12.2018, Rainer Gutz, Neubrandenburg

Der Konflikt zwischen der Ukraine und Russland beunruhigt ja zur Zeit ganz Europa, weil sich niemand eine weitere Eskalation wünscht. Um so etwas zu verhindern, versucht man ja zu vermitteln, aber noch ohne Erfolg. Die EU unterstützt ja einseitig die Ukraine, weil Putin die Krim annektiert hat, und er unterstützt die Separatisten in der Ostukraine. Keine Frage, es war und ist Völkerrechtswiedrig. Aber was will man jetzt machen? Weitere Sanktionen gegen Russland bringen doch auch nichts und großes Waffen aufrüsten auch nicht, das verschlimmert die Lage nur. Und wieviele Jahre will man Russland sanktionieren? Wäre es nicht besser mal den anderen Weg eizuschlagen und auf Putin zu zugehen? Warum macht man ihm nicht mal ein Angebot die Sanktionen aufzuheben und mit Russland neue Handelsverträge in Milliardenhöhe als Partner abzuschließen und die Seidenstrasse mit den Chinesen, auch über Russland, wieder neu zu beleben. Wenn er seine Kriegerischen Aktionen beendet und die Finger von der Ukraine lässt. Es muss ein Angebot sein, das er nicht ablehnen kann. Und dass er seinen Schwarzmeerhafen Sewastopol behalten kann. Es muss auch seinem Land und Bürgern einen großen Nutzen bringen und wieder mehr an Europa gebunden werden. Man könnte auch eine zweimonatige Visafreiheit ins Spiel bringen. Kurz und gut, ich finde, man sollte nach all den Fehlversuchen es mal auf anderem Wege versuchen, auch Russland an die Völkergemeinschaft von Europa zu binden. Ich glaube, wer so ein geachteter Handelspartner in Europa mit gewissen Privilegien, wie Visafreiheit und Zollfreiheit ist, und seinem Volk wirtschaftlichen und technischen Fortschtitt bringt, wird sich überlegen, ob er noch irgendwelche kriegerischen Handlungen unternimmt und damit viel mehr verliert als gewinnt. Dies sollte Ziel unseres Handelns sein und so für einen dauerhaften Frieden in Europa sorgen.

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