Mecklenburger Blitz Verlag

Das Anzeigenblatt für Mecklenburg-Vorpommern

Rotkäppchen und der Wolf

12.05.2019, Andrea W., Leopoldshagen
Dieser Brief bezieht sich auf den Artikel "Noch grotesker?"
im Vorpommern Blitz vom 07.04.2019

Als "Rotkäppchen" Landwirtschaftsminister Dr. Backhaus und als "Wolf" die Naturschützer. Nachdem der böse Wolf das ach so bedauernswerte Rotkäppchen als "Strohpuppe" gefesselt hatte, ging es mal wie immer, nur ums Geld. Denn weder das hochbezahlte Rotkäppchen noch der Wolf hatten ihre Arbeit gemacht und für Problemlösungen gesorgt. Das ist wirklich grotesk und ich frage mich - wie lange das noch so weiter gehen soll. Wir zahlen die so vielen und völlig überteuerten Politiker, wir bezahlen die Naturschützer und am Ende kommt nichts dabei raus. Egal, ob das Schaf oder bald auch der Wolf tot ist, die Bauern sind die einzigen, die davon profitieren = hohe Subventionen, Geld für tote Tiere und je mehr gejammert wird, je mehr Geld gibt es. Ohne Agrazuschüsse könnten doch viele Bauern gar nicht überleben und nun haben wir zum Glück noch einen weiteren Schuldigen gefunden, den bösen Wolf.

Aus meiner Sicht gibt es viele Möglichkeiten, mit dem Wolf - oder hoffentlich auch bald anderen Wildtieren - zusammen zu leben. Keine Massen- und Überproduktion mehr, Zuschüsse ausschließlich für artgerechte Haltung und anstelle von Geld, wird die Finanzierung von hohen Weidezäunen, oder grossen Hütehunden unterstützt. Ich bin kein Bauer und trotzdem würden mir spontan viele weitere preiswerte Lösungen einfallen. Fazit: Vielleicht sollten diese so vielen Politiker und Naturschützer mal einfach ihre Arbeit machen, gemeinsam Lösungen finden und nicht immer nur über Umweltschutz reden, sondern ihn auch umsetzen. Für mich persönlich gibt es nur einen Weg, die Erde für uns und unsere Kinder zu erhalten - siehe die Dokumentation " Die Natur kehrt zurück - Renaturierung in Europa."

 

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