Mecklenburger Blitz Verlag

Das Anzeigenblatt für Mecklenburg-Vorpommern

"Rote Linie" überschritten

04.06.2018, Wolfgang Böttcher, Schwerin
Dieser Brief bezieht sich auf den Artikel "Der Zweck heiligt die Mittel"
im Schweriner Blitz vom 04.06.2018

Zu »Der Zweck heiligt die Mittel«, 13. Mai, Seite 2.

Das Wissen bzw. Besserwissen von Karl-Heinz Fehrmann sei dahingestellt. In der Zuschrift unterstellt der Schreiber dem Schweriner Filmkunst-Festival und insbesondere dem NDR Lügen, Ekelhaftigkeit und Verteuflung seiner geliebten DDR! Damit ist meines Erachtens die »rote Linie« im Sinne der Pressefreiheit – auch für den Blitz – überschritten. Das sollte jedoch das Strafrecht entscheiden. Erlauben Sie mir abschließend zu bemerken, dass neben der Katastrophe vom 12. Dezember 1986 auch der Flugzeugabsturz bei Königswusterhausen, das Inferno Langenweddingen und das Reichsbahnunglück Langhagen bis heute nicht hundertprozentig aufgeklärt sind! Auch die Stadt Schwerin – indes Landeshauptstadt – tat sich schwer, endlich nach 25 Jahren ihren 23 gestorbenen Bürgern eine bescheidene Gedenktafel auf dem Waldfriedhof zu widmen.

Wolfgang Böttcher, Schwerin

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