Mecklenburger Blitz Verlag

Das Anzeigenblatt für Mecklenburg-Vorpommern

Rostock im Ausnahmezustand

13.03.2012, M. Winkler, Rostock

Es ist schon traurig zu sehen wie unsere Steuergelder verschwendet werden für ein einziges Fußballspiel. Tausende Einsatzkräfte der Polizei müssen sich von Proleten, die sich Fans nennen, anpöbeln lassen und der Ruf unserer Stadt wird dabei auch nicht verbessert. Unsere Stadtväter und Mütter sollten mal darüber nachdenken, ob die Kosten nicht den entsprechenden Vereinen auferlegt werden sollten. Unsere Steuergelder werden in dieser Stadt mit Sicherheit für wichtigere Dinge gebraucht, derzeit wird das Thema Tierklinik diskutiert – diese ist für die Allgemeinheit und 100 Prozent wichtiger. Andererseits gibt es in Ros­tock 183 Sportvereine mit über 42.000 Mitgliedern, die auch dringend Unterstützung benötigen. Wo bleibt da die Hilfe der Stadt? Im Wahlversprechen von Herrn Methling habe ich gelesen das: »Sowohl der Breitensport und die Vereinsarbeit als auch die Spitzenathleten sollen geziehlt unterstützt werden.« Zählt der F.C. Hansa zu den Spitzenathleten?

Ein kleiner Denkanstoß zum Wochenende, nicht nur für unseren Bürgermeister und unsere Bürgerschaft auch für die Verantwortlichen des F.C. Hansa Ros­tock und deren »Fans« die, die sich nicht entsprechend der Norm in Rostock bewegen.

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