Mecklenburger Blitz Verlag

Das Anzeigenblatt für Mecklenburg-Vorpommern

Religion ist Ansichtssache

05.07.2015, Karl-Heinz Fehrmann, Schwerin

Man kann darauf warten-wenn es einen kritischen Beitrag zur christlichen Religion gibt,dann ist Herr Rudolf Huber zur Stelle,um sie zu verteidigen.

Dasbei scheut er sich nicht,einzelne Textstellen aus dem Zusammenhang zu reißen,damit sie in seine Argumentation passt.

Niemand will ihm doch seine Glauben streitig machen.

Aber es ist doch nun einmal eine Tatsache,daß es neben der idealistischen Weltanschauung,wie er sie vertritt,eine materialistische Aufassung vom Funktionieren und der Entwicklung der Welt gibt,die sich auf wissenschaftliche Erkenntnisse stützt. Sie geht davon aus, dass die Welt nicht von einem göttlichen Wesen beherrscht wir,sonder nach dialektischen Gesetzen bewegt wird.

Die Kirche und die Relöigion sind bisher jeglichen fassbaren und wissnschaftlich nachprüfbaren Beweis der Existenz eines Gottes schuldig geblieben.

Hingegen hat die Wissenschaft tausenfache Belege dafür geliefert,was die Welt in ihrem Inneren zusammen hält.

Aber mit der Wissenschaft tut sich die Religion schon immer schwer,weil sie gefährliche Wahrheiten liefert. Hunderte angebliche Ketzer mußten das auf dem Scheiterhaufen der katholischen Kirche leidvoll erfahren. Vierhundert Jahre hat der Vatikan gebraucht,um die Erkenntnisse eines Galilei und eines Bruno widerwillig anzuerkennen. Papst Benedikt der XVI sprach noch vor dem Deutschen Bundestag davon,daß man der Wissenschaft nicht zu sehr vertrauen dürfe und mehr den Glauben an Gott hegen solle.

Wenn das kein Opium für das Volk ist!

 

Karl-Heinz Fehrmann Schwerin

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