Mecklenburger Blitz Verlag

Das Anzeigenblatt für Mecklenburg-Vorpommern

Regierungspolitik

05.09.2019, Jürgen Schwarzenberg, Ludwigslust
Dieser Brief bezieht sich auf den Artikel "Beratertätigkeit"
im Schweriner Blitz vom 05.09.2019

Zu »Beratertätigkeit«, vom 1. September, Seite 2.

Herr Kurzmann, wenn sie »Flintenuschi« und »Kampf-Knarrenbauer« als »weggeschobene Rivalinnen« der Kanzlerin bezeichnen, habe ich starke Bedenken. Die »Leistungen« nicht nur dieser Damen, auch der die unter Verdacht der unredlichen Führung des Dr. Titels steht, übrigens nicht der/die erste Minister/in, sind Ausdruck ständiger Zustandsverwaltung und Aktionismus. Frau Merkels Aussprüche: »Wir schaffen das«, oder »Mit mir wird es keine Maut geben«, waren in aller Munde. Nur Minister Scheuer hat zumindest Letzteren nicht gehört, oder verstanden. Trotz Gutachten des Wissenschaftlichen Dienstes des BT, das sich fast wörtlich mit dem des Europäischen Gerichtshofes deckte, schloss er Verträge ab die dem Steuerzahler 1 Mrd. € (nach neuesten Eingeständnissen) kosten. Alles an der Kanzlerin und dem Kabinett vorbei!? Es entsteht der Eindruck Inkompetenz ist längst Kompetenz im Berliner Regierungsviertel. Die Klimahysterie legt Nebelschwaden über die zu lösenden Pro­bleme, half bei den Wochenendwahlen aber nur den Grünen und der AfD. Schlussfolgerung der Politik: Weiter so! Seit der letzten Eiszeit sind 10 000 Jahre vergangen, mit Auf und Ab. Unbestritten wirkt der Mensch auf das Klima. Die weit aus größte Gefahr für Klima und Rohstoffe ist die Rüstungsspirale, von Rüstungsprofiteuren und ihren Politikern gemacht. Die Militarisierung, auch im Nachbarland Polen, ist selbst bei den Linken kein Thema. Jürgen Schwarzenberg, Ludwigslust

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