Mecklenburger Blitz Verlag

Das Anzeigenblatt für Mecklenburg-Vorpommern

Rechtsruck durch Merkels Alleingänge?

20.06.2018, Martina Plischka, Plau am See

Man kann nur hoffen, dass diese Regierung bald Geschichte sein wird. Es ist nicht mehr nachvollziehbar, dass Merkel, die letztendlich mit ihrem Alleingang 2015 in der Flüchtlingskrise, für ein grenzenloses Desaster verantwortlich zeichnet, noch immer im bequemen Kanzleramtssessel sitzt. Ihr Vorhaben, die Schulden der südländischen Staaten nun durch den deutschen Steuerzahler mit zu finanzieren stieß, welch Wunder, bei Macron auf offene Ohren. Schließlich wird er in seinem Land keine prekären Jobs durchbekommen, den starken Gewerkschaften sei Dank. Also ist er mit seiner Politik gescheitert. Aber das war alles von Anfang an genauso zu erwarten, wen wundert es? Europas Länder sind allesamt bis zur Halskrause verschuldet und man darf den jetzt Regierenden eine Insolvenzverschleppung gehörigen Ausmaßes vorwerfen. Merkel spielt vor allem den ultrarechten Kräften in die Hände. Mit System? Man darf nicht vergessen, dass die AfD allen Unkenrufen zum Trotz seinerzeit aus dem erzkonservativen Flügel der CDU zustande kam. Wenn man sich nun Österreich mit dem Rechtsruck ansieht, verbessert sich die Lage für die Arbeitnehmerschaft nicht, im Gegenteil. So sollen Arbeitnehmer neuerdings bis zu 12 Stunden täglich arbeiten und auch sonst sieht es mit den Arbeitnehmerrechten unter der Regierung Kurz sehr düster aus. Ein Rechtsruck wie in Österreich dürfte von vielen Unternehmen hierzulande begrüßt werden. Im Zeitalter der Digitalisierung sehr einfallsreich, denn unter der Roboterisierung sollen nach Schätzungen bis zu 70 % aller Arbeitsplätze wegfallen. Die SPD, die als Steigbügelhalter zu einer weiteren Merkel-Periode hergehalten hat, wird sich vermutlich bei den nächsten Wahlen über ein noch schlechteres Wahlergebnis als bisher wundern. Linkspartei und Grüne, befeuern die ungehemmte Einwanderungspolitik und werden demnächst mehr denn je auf dem absteigenden Ast zu finden sein. Eine künftige Koalition zwischen AfD, CSU und FDP erscheint mir mehr als wahrscheinlich.

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