Mecklenburger Blitz Verlag

Das Anzeigenblatt für Mecklenburg-Vorpommern

Profitgier in Rostock ...

22.02.2016, Detlef Neumann, Rostock

... vernichtet unsere Umwelt.

Das Jahr beginnt mit Kahlschlag in Evershagen zur Stadtautobahn, kein alter Baum steht mehr.

Von wegen, dass man den Wassergraben nicht hätte ausbaggern können. Das hätte man vom Radweg aus machen können.

Auch diese Frasen, dass alle Bäume Pappeln sind – auch Pappeln können alt werden, wenn die Umwelt nicht so verschmutzt ist.

Wie geht es in Evershagen weiter? Es müssen viele Bäume gepflanzt werden, mehr als gefällt wurden. Die Bäume hätten nicht gefällt werden dürfen, sondern es hätten welche zu gepflanzt werden müssen, damit die alten Bäume sich erholen.

Wir brauchen Bäume zur Stadtautobahn, die die Dreckluft vom Steinkohlekraftwerk und der Müllverbrennungsanlage filtern. Das giftigste ist E10, was mit Bio Sprit nicht zu tun hat. Der ist hochgradig Krebs erregend, der zerstört den Menschen, die Tierwelt und die Natur.

In Rostock kann jeder fällen wie er will. Denn am Dienstag wurde auf unserem Hof der einzig tolle Baum, der vor dem gegenüberliegenden Haus stand gefällt. Ich nehme an, als Brennholz. Mir wurde von den Fällern gesagt,, wenn ich Bäume mag, solle ich aufs Land ziehen.

Was heißt das? Dass jetzt alle alten Bäume in den Stadtgebieten gefällt werden? Jedes Jahr ein paar?

Der Rat kam von denen, die die Bäume an der Stadtautobahn gefällt haben. Es geht in diesem Staat nur ums Geld, für Geld kann man alles platt machen.Mit einem Kettensägeschein, mit einem Jagdschein und einem Hochseeangelschein. Diese Scheine müssen verboten werden.

Es dürften in keinem Laden mehr Kettensägen verkauft werden. Das Fällen von Bäumen muss unter Strafe verboten werden. Wir brauchen jeden alten Baum, weil die mehr Sauerstoff filtern – was die dünnen Bäume nicht schaffen.

Wir brauchen alle saubere Luft. Kümmert euch Rostocker gar nichts mehr?

Denkt an eure Kinder!

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