Mecklenburger Blitz Verlag

Das Anzeigenblatt für Mecklenburg-Vorpommern

Pflichtabgabe GEZ – Nein Danke!

23.11.2012, D.R. Wiechoczek

In Spanien stehen an vielbefahrenen Straßenkreuzungen Menschen, die einfach anfangen mit schmutzigem Wasser, obwohl man eindeutig: »NO« gerufen hat, die Windschutzscheibe zu bearbeiten und auch noch Geld dafür verlangen.Gleiches macht nun die GEZ. Wer weder durch Radio noch Fernsehen vom Leben vor Ort abgelenkt werden möchte, wird dennoch zur Kasse gebeten. Und an eine Unterscheidung der Gebühren zwischen dem auch in der Produktion billigerem Radioprogramm, das Einen wenigstens nicht von der Arbeit abhält - ganz im Gegensatz zum TV - ist bewusst nicht gedacht worden: Denn wir sollen Alle zahlen, ohne Verbrauchsnachweis. Jeder Energieversorger muß einem nachweisen, wie viel Kilowatt in Rechnung gestellt werden dürfen. Nur die staatliche Propagandaschleuder, braucht es nicht. Warum? Weil dann etliche sagen: »Na, wenn ich schon fürs volle Programm bezahlen muß, dann zieh‘ ich mirs auch rein!« Böse Falle! Das ist wie mit den angebliche kostenfreien Abschiebestätten für Kinder: Damit Eltern sich von ihrer natürlichen Verantwortung freimachen und Anderen dienen. Diejenigen, die mit ihren Steuermitteln diesen Apparat mitunterstützen müssen, gleichwohl sie ihre Verantwortung als Eltern selbst in die Hand nehmen und persönlich für ihre Kinder da sind, wird ihnen die Rückerstattung ihrer Steuerbeiträge für die Abschiebestätten geneidet und als Herdprämie verunglimpft, so als ob es eine Schande wäre, wenn eine Mutter/ein Vater eine Familie durch eigene Kochkünste günstig zu ernähren und sich ihr zu widmen weiß. Hintergrund: Ideologische und wirtschaftliche Interessen, sollen uns ablenken, von uns, und unsere eigene Sichtweise durch gelenkte TELEVISION ersetzen. Und die Kinderchen kommen ab dem 1. Geburtstag zu Tante Margot. GEZ? - Nein Danke! Tagesstätten? Nein Danke - Für die Nacht brauch ich meine Kinder nicht, denn was lernen sie da von mir, außer zu schnarchen. Übrigens, Tagesstätten und TV weder für Kinder noch für Alte. Wir sind eine Gesellschaft und brauchen uns gegenseitig. Nur mit - nicht ohne einander in Ersatzorten und mit Ersatzinformationen leben wir wirklich. Dem leibhaftig gegenüberstehendem Menschen hat unser Interesse zu gelten, im Guten wie im Bösen, sonst merken wir bald gar nichts mehr.

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