Mecklenburger Blitz Verlag

Das Anzeigenblatt für Mecklenburg-Vorpommern

Offene Grenzen

25.06.2018, Helmut Kurzmann, Görslow

Da will Frau Merkel von ihrem Begriff »offene Grenzen für alle« absolut nicht abgehen. Da ist sie wie ein trotziges Kind. Absolut beratungsresistent, aber trotzig. Horst Seehofer hat Recht, ob ihr das gefällt oder nicht. Ich finde offene Grenzen gar nicht so wichtig. Wenn ich nichts ausgefressen habe, kann ich auch an jeder Grenze meinen Ausweis zeigen, ohne Scheu. Wir sind früher des öfteren nach Bayern zu Verwandten gefahren und dann auch öfters nach Tschechien. Da wurde an der Grenze der Ausweis gezeigt und die Grenzer winkten uns weiter. Was daran schlimm sein soll möchte ich mal wissen. Kein Mensch kann in absoluter Freiheit leben, es gibt überall Gesetze und Richtlinien. Verbrecher würden auch schneller gefasst als wenn sie von Holland nach Polen durchfahren könnten und ihr Diebesgut gut nach Hause bringen. Dass wir nicht alle Flüchtlinge, die zu uns wollen, aufnehmen können, müsste sich mit der Zeit herumgesprochen haben. Aber Frau Merkel scheut keine Kosten, wenn es um ihren Willen geht. Die EU ist in der Flüchtlingsfrage zerstritten, aber wie sagt das Sprichwort: »Mit Gewalt lässt sich keine Ziege bespringen«. Das gilt auch für das Flüchtlingsthema. Klare Grenzen in allen Lagen, anders ist das nicht zu bewältigen.

Wer Asyl braucht, soll es bekommen, aber Wirtschaftsflüchtlinge werden zurückgewiesen und wer straffällig wird auch. Ordnung muss sein, auch in der Flüchtlingsfrage. Solange EU Staaten, die jedes Jahr Milliarden von der EU bekommen, nicht bereit sind auch Flüchtlinge aufzunehmen, sehe ich nicht ein, dass Deutschland Milliarden für die Flüchtlinge ausgibt, obwohl es auch genug Armut in Deutschland selbst gibt. Wenn Frau Merkel weiterhin trotzig bleibt, ist sie einfach fehl am Platze und gehört ausgewechselt. Da müssen sich die Parteien dann eben einig sein. Das geht nun seit 2015 und nimmt kein Ende, da wird es Zeit, dass etwas getan wird. Darüber sollten alle, die was zu sagen haben, oder denken dass sie was zu sagen haben, einmal einig sein und so richtig mal nachdenken.

Helmut Kurzmann, Görslow

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