Mecklenburger Blitz Verlag

Das Anzeigenblatt für Mecklenburg-Vorpommern

OB-Theater

05.03.2015, Dietrich Jacobs, Rostock

Es ist doch bezeichnend, wenn der OB zusammen mit dem SPD-Kulturminister vor ausgewählten Fraktionen der Bürgerschaft tritt und äußert, dass man auf diese Entscheidung, nämlich die Amputation des Volkstheaters, schon 25 Jahre hinarbeitet.

»Missliebige« Fraktionen und die Öffentlichkeit blieben ausgeschlossen.

Bei den Protestveranstaltungen vor dem Rathaus hatte man nicht den Mut, mit den Rostockern zu sprechen. Was ist das für eine Auffassung von Demokratie?

Mit dem Slogan »Einer von uns« wurde Herr Methling zum Oberbürgermeister gewählt und nun solche Äußerungen und Taten!

Da werden Gelder ausgegeben, um den besten Standort für ein neues Theater zu finden. Für solche geplanten Einschränkungen braucht man doch keinen teuren Neubau. Da reicht doch das Theater im Stadthafen für die Universitätsstadt Rostock, das wird noch billiger!

Die SPD betätigt sich im Land als Kulturvernichter. Das sollten sich die Bürger merken für kommende Wahlen!

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