Mecklenburger Blitz Verlag

Das Anzeigenblatt für Mecklenburg-Vorpommern

Nicht verseucht

01.12.2011, Stefan Rosinski, kaufmännischer Geschäftsführer

Es kann keine Rede davon sein, dass die Sanierung des Großen Hauses aufgrund von scheinbar neuen Informationen über Schadstoffbelastungen stocken würde. Ebenso unrichtig ist es, dass das Große Haus "mit Asbest verseucht" sei.

Lediglich in den Abdichtungen zwischen einzelnen Systemelementen der Lüftungskanäle in den Zwischendecken wurde Asbestschnüre von ca. 3 bis 5 mm Durchmesser verwendet. In einem TÜV-Gutachten aus dem Jahr 2003, das allen Beteiligten sowie dem Eigentümer des Theaters bekannt war, wird dieses Vorhandensein von Asbest mit den niedrigsten Dringlichkeitsstufen 2 und 3 bewertet. Diese erfordern nur, dass langfristig in Abständen von fünf Jahren eine neue Bewertung erstellt werden muss.

Das Volkstheater Rostock geht davon aus, dass durch die im Rahmen der Brandschutzsanierung ausgeführte Entsorgung der Schadstoffe weder eine Kostensteigerung noch eine Bauzeitverzögerung eintritt.

Wir freuen uns auf die Rückkehr ins Große Haus im Juni 2012!

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