Mecklenburger Blitz Verlag

Das Anzeigenblatt für Mecklenburg-Vorpommern

Nicht nur eine Frage der Kosten

25.02.2014, Hartmut Lindner, Rostock-Schmarl

Leserbriefe »Es geht nicht nur ums Schiff« und »Auf ins nächste Haushaltsloch«, BLITZ vom 23. Februar.

Ich verfolge wie Herr M. Kaufmann schon viele Jahre die Diskussionen zum Tradi. Was aber jetzt in letzter Zeit zu lesen war, das setzt der ganzen Sache doch die Krone auf! Es ist wohl schon ein Unterschied, ob die Stadt 340.000 oder 3,7 Millionen Euro für die Verlegung ausgeben muss! Dem Herrn OB Methling ist ja diese Kostenschätzung nicht bekannt gewesen und für ihn spielt der Kostenunterschied ja keine Rolle bei einem städtischen Haushalt von mehr als 500 Millionen Euro! Auf den Sitzungen der Bürgerschaft hört man aber immer von der Knappheit der Stadtkasse. Ich bin auch der Meinung von Herrn M. Kaufmann, dass es nicht nur um das Schiff gehen muss! Es geht um die Gesamtheit der Exponate! Was soll mit diesen geschehen? Ich hatte die Möglichkeit die Bürgerbefragung damals aus der Nähe zu verfolgen, meine Vogtlandurlauber wurden auch angesprochen. Es wurde aber nicht gesagt, was mit einer Verlegung in den Stadthafen alles auf die Stadt in Richtung Kosten zukommt. Wir sind der Meinung, dass vor einer Bürgerbefragung die Bürger über den inhalt der Nachnutzungskonzeption des IGA-Geländes und über das Museumskonzept informiert werden müssen. Auch die verschiedenen Meinungen über den jetzigen Liegeplatz kann ich nicht nachvollziehen.Das Schiff liegt nicht in einem Schilfgürtel, sondern an der Warnow und Rostock besteht eben nicht nur aus dem Stadtzentrum und Warnemünde, sondern die Stadtteile gehören auch zu Rostock. Und so nebenbei, wann war Herr Pietschmann in letzter Zeit mal dort? Der Eintritt beträgt nicht 5, sondern 4 Euro/Schiff und IGA zusammen. Dabei kann man auch die verschiedenen Ausstellungen und Vorträge besuchen. Die Bürgerschaft hat die Beschlüsse dazu gefasst, jetzt müssen diese nur umgesetzt werden, um nicht noch mehr Kosten zu verursachen! Man sollte lieber man nachfragen, wo den das Geld für die »Büchner« geblieben ist!

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