Mecklenburger Blitz Verlag

Das Anzeigenblatt für Mecklenburg-Vorpommern

Neue Schutzstreifen an den Gleisen der Kleinbahn

20.08.2018, Peter Ahrend, Ostseebad Sellin

Das Kind muss in der heutigen Zeit immer erst im Brunnen fallen, bevor die Behörden etwas unternehmen.

 

Dem Bürgermeister Reinhard Liedtke muss ich mit seiner Äußerung „Zur Verkehrssicherung und Gefahrenabwehr“ widersprechen.

Herr Liedtke, Sie wollen doch nicht die älteren Selliner für dumm verkaufen. Als Kinder haben wir in den 60er Jahren, die kleinen Brände, ausgelöst durch Funkenflug, mit Sand aus diesen Schneisen gelöscht. Solch einen großflächigen Brand hatte es nie gegeben.

 

Am Bahnübergang Sellin in der Seestraße (B 196), war in den 60er Jahren rechts ein Feld. Hinter dem Feld wurden damals von den Bahnmitarbeitern der DR zwei Brandschneisen angelegt. Diese führten durch den Birkenwald bis kurz vor dem Westbahnhof. Diese wurden jährlich mehrmals gepflegt.

 

Hier ist die Schuld bei der Gemeinde zu suchen. Jahrzehnte lang wurden diese zwei Schneisen nicht mehr gepflegt und waren somit zugewachsen, egal ob es sich um Privatwald handelt, Privateigen-tum verpflichtet, Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland Art 14 Abs. 2.

 

Die Gemeinde Sellin und das Amt Mönchgut-Granitz hätten hier im Vorfeld handeln müssen.

 

Werter Herr Bürgermeister, wer trägt jetzt die Kosten?

 

Peter Ahrend

 

Hier können Sie Ihre Leserbriefe online aufgeben

Bitte beachten Sie, dass wir uns das Recht vorbehalten, im Falle des Abdruckens in der Zeitung, Textpassagen zu kürzen oder nachträglich zu ändern.