Mecklenburger Blitz Verlag

Das Anzeigenblatt für Mecklenburg-Vorpommern

Nein zum Glyphosat!

19.12.2017, Wolfgang Rosenmüller, Groß Nemerow

Zum Artikel »Ja zu Glyphosat?«, BLITZ vom 10. Dezember:

Die Entscheidung ist gefallen, weitere fünf Jahre erlauben die höchsten EU-Wächter, darunter unser Minister Schmidt (er war das bewusste »Zünglein an der Waage« bei der Abstimmung), dass unser Land, unsere Erde, weiter mit Glyphosat vergiftet werden darf. Und Herr Kurrek, Präsident des Bauernverbandes MV, weiß sich vor Freude nicht zu lassen. Wenn schon die Weltgesundheitsorganisation dieses Mittel als schädlich für Mensch und Natur einstuft, müssen alle Alarmglocken schrillen. Seit über 40 Jahren wird also das »harmlose« Glyphosat »verantwortungsvoll« in der Landwirtschaft eingesetzt. Die Folgen dieser Giftspritzerei sind verheerend und wir können sie täglich sehen, hören, erleben. Um das noch einmal zu verdeutlichen, möchte ich einige Fragen stellen: Wo ist die Vielfalt unserer Insekten geblieben? Wer oder was ist für das ungeheure Bienensterben verantwortlich? Seit wann dürfen wir uns nicht mehr an bunten Wiesen, herrlichen Schmetterlingen oder unserer unbeschreiblichen Vogelwelt freuen? usw. Die Antworten landen, wenn wir ehrlich sind, bei Ackergiften und da besonders bei Glyphosat. - In anderen Ländern fängt man an, dies zu begreifen, z. B. Frankreich wird in kurzer Zeit Glyphosat verbieten, andere wollen folgen. Es ist für die wirklich »verantwortungsbewussten« Landwirte, auch die von MV, die »die Natur lieben«, endlich Zeit, zu echten Liebhabern unserer Erde zu werden, d.h. NEIN ZU GLYPHOSAT zu sagen.

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