Mecklenburger Blitz Verlag

Das Anzeigenblatt für Mecklenburg-Vorpommern

Neid

19.11.2013, Peter Fuchs, Hörsching

Mahatma Gandhi zitierte einst: “Die Welt hat genug für jedermanns Bedürfnisse, aber nicht

für jedermanns Gier.”

Neid ist eine Empfindung, die ausgedrückt, dass man sich gegenüber anderen

benachteiligt oder unterlegen fühlt. Neidisch sind wir meist, wenn Mitmenschen

mehr haben, besser leben, oder begabter sind. Häufig ist er ein Missgönnen des Erfolges

anderer Menschen, wegen ihren Besitztümern, oder deren Geld.

Angenommene Ungleichheit kann sehr schnell als Minderwertigkeitsgefühl empfunden werden.

Je höher der eigene Wohlstand, desto astronomischer steigt die Neidbereitschaft.

Wird Neid mit Ungerechtigkeit begründet, kann er aber gerade den Ehrgeiz so mancher aufleben lassen. Ist dies

 

nicht so, besteht die Gefahr, dass daraus Ablehnung, oder sogar Hass entstehen kann.

Beneidet man den sozialen Stand eines Menschen oder einer Gruppe, wird daraus sehr schnell ein Sozialneid. Nicht selten wird dies dann von den Beneideten als Bedrohung empfunden.

Steigt Neid innerhalb einer Gesellschaft an, kann diese dadurch sogar gespalten werden.

Anstatt Begabung in das beneiden Anderer zu vergeuden, sollten wir diese Energie in den Weg des eigenen Erfolges investieren. Vielleicht könnten dadurch noch sehr viele schlummernde Talente das Licht der Welt erblicken.

Peter Fuchs, Hörsching

 

 

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