Mecklenburger Blitz Verlag

Das Anzeigenblatt für Mecklenburg-Vorpommern

Moschee-Bau am Holbeinplatz

03.02.2019, Anonym, Elmenhorst/Lichtenhagen (Name dem Verlag bekannt)

Moschee-Bau am Holbeinplatz

Der Bau passt ausgezeichnet ins Wohnviertel der Muslime am Holbeinplatz. Es gibt sogar eine S- und Straßenbahnhaltestelle, um alle Gläubigen außerhalb des Zentrums zu erreichen. OB Methling schafft sich ein Denkmal für die Nachwelt vor seinem Abgang.

Es ist ein Geschenk, für alle sichtbar, möglichst höher als die Marienkirche. Die Gelder kommen sicherlich reichlich als Wahlgeschenke, auch von unseren Grünen, denn die Farbe des Propheten ist grün und von den verschnupften Saudis, denen wir Schiffe und Rüstungsgüter vorenthalten, die vertraglich gebunden sind. Wir schaffen Arbeitsplätze! Die Werftarbeiter der Peene-Werft können ja beim Aufbau der Moschee mithelfen. Und wenn der allmächtige große Führer Erdogan zur Einweihung kommt, sperren wir kurz die sehr wichtige Durchgangs-Verkehrsader für Rostock. Wir haben ja für derartige Zwecke vorgesorgt mit dem Warnow-Tunnel.

Lehren aus der Geschichte erinnern an die wunderschöne Alhambra in Granada. Der botanische Garten kann wie dort als Sommerresidenz der Oberen der Moschee dienen. Im Süden Europas hat man auf die zerstörten Moscheen Kathedralen errichtet und so zahlungskräftige beeindruckende Touristenziele erhalten. Sehen wir also alles mit den Augen des weisen lächelnden Roland Methling und denken etwas an den lächelnden Budha mit den Verdiensten um die Elphi in Hamburg, der auch der Zeit weit voraus war.

Warum nicht den Edelpalast für alle sichtbar, auch für die Vorbeifahrenden, auf der Mittelmole errichten, denn schließlich ist es das erste Juwel der Muslime im Norden Deutschlands? Wir konkurrieren mit Stockholm, denn sie haben den Halbmond bereits auf ihrem Rathaus. Es wäre außerdem ein zusätzlicher Gewinn für Rostock, wenn ausgemusterte Kreuzliner als Mecca-Pilgerschiffe nur von Rostock aus in beiden Richtungen die Mole passieren. Wir hätten dann ein überragendes Zeichen für Integration und Animation für unsere Freunde im Osten, die vehement Flüchtlinge ablehnen. Und die Saudis würden umgehend ihren Feldzug im Jemen beenden und ihr überschüssiges Geld in Rostock investieren.

W. S.

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