Mecklenburger Blitz Verlag

Das Anzeigenblatt für Mecklenburg-Vorpommern

Mögliche Fahrverbote

11.06.2018, Heinrich Timm, Tripkau

Die Verbesserung der Luftqualität, also die Reduzierung des Austoßes von Schadstoffen (Rußpartikel und CO2) aus Kraftfahrzeugen in den Städten und Dörfern, lässt sich nur durch ein eingeschränktes Fahrverbot für Kraftfahrzeuge erreichen. Die Verbrennung von Diesel und Benzin in einem Motor erfolgt nach einem wärmetechnischen Kreisprozess, der durch wärmetechnische Gesetzmäßigkeiten bestimmt wird. Eine von der Politik geforderte Nachrüstung zur Schadstoffreduzierung ist bei der Verbrennung von Kraftstoffen nach dem o. g. Sachverhalt nicht möglich. Nach dem Urteil des Bundesverwaltungsgerichtes sind Fahrverbote möglich und können sofort durch die Kommunen verhängt werden. Da die Verbrennung von Diesel und Benzin nach dem gleichen wärmtechnischen Wirkprinzip erfolgt, kann das ergangende Urteil auch bei Fahrzeugen mit Benzinmotoren angewendet werden. Um Fahrverbote zu verhindern, bedarf es anderer politischer und wirtschaftlicher Strukturen. Z. B. könnten die uneffektiven zentralen Strukturen zu dezentralen effektiveren Strukturen umgebaut werden. Dieser Umbau lässt sich mit dem Entropiegesetz (Naturgesetz) begründen, wonach zentrale Strukturen eine größere Unordnung als dezentrale besitzen. Die Unordnung der zentralen Strukturen nimmt bei deren Vergrößerung zu. Ein eingeschränktes Fahrverbot für Kraftfahrzeuge ist somit ein Beitrag zum Klimaschutz.

Heinrich Timm, Tripkau

Hier können Sie Ihre Leserbriefe online aufgeben

Bitte beachten Sie, dass wir uns das Recht vorbehalten, im Falle des Abdruckens in der Zeitung, Textpassagen zu kürzen oder nachträglich zu ändern.