Mecklenburger Blitz Verlag

Das Anzeigenblatt für Mecklenburg-Vorpommern

Militärische Hilfe in Entwicklungsländern

05.05.2014, Erich Weber, Schwerin

Durch die sogenannten Westdemokratien, insbesondere durch die USA, haben sich eindeutig als eine Fehlentscheidung erwiesen! 1. Beispiel: Als damals sozialistisch regiertes Land gab es umfangreiche Fortschritte in Afghanistan. Frauen brauchten kein Kopftuch tragen, waren gleichberechtigt in allen Belangen, es gab eine bescheidene soziale Gerechtigkeit! Das militärische Bündnis zwischen USA und Ben Laden stellte alles in Frage, dass darauf folgende Bündnis mit anderen sogenannten Westmächten. Keinen nennenswerten Fortschritt, jedoch jetzt mit dem beginnenden Abzug der Hilfstruppen und Neuwahlen eine hohe Wahlbeteiligung, besonders bei den Frauen!

2. Beispiel: Algerien schafft es ohne ausländische militärische Hilfe sich von rückständigen Lebensformen zu befreien, durch die eigene Regierung, durch Kampf gegen moslemische Radikalisten und dem Verlangen der meisten Bürger aus dem Land!

3. Beispiel: Die militärische ausländische Hilfe in Marokko ist analog überflüssig, eher langfristig schädlich wie Beispiel 1. Das dortige Volk kann sich selbst am besten helfen und dadurch mit der Demokratie, sozialer Gerechtigkeit und sinnvolle Eigennutzung seiner Bodenschätze für die eigene Bevölkerung beachtliches erreichen.

Man kann nicht sagen, die USA-Regierungen hätten in der Vergangenheit alles falsch gemacht. So war der Marschallplan, auch für die Besiegten, eine gute Tat! Die Verteidigung und Versorgung Westberlins durch die Blockade durch die USA und britische Luftwaffe ebenfalls. Richtig war auch die Verhinderung der Verlagerung von Atomabschussrampen in Kuba! Zwischendurch und danach hat die USA und ihre Verbündete bis heute sehr viele Fehler gemacht. So hat man in der Ukraine eine einseitig ungerechte Position eingenommen.

Erich Weber, Schwerin

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