Mecklenburger Blitz Verlag

Das Anzeigenblatt für Mecklenburg-Vorpommern

Mika und Eltern sagen DANKE

13.04.2017, Anonym (Name dem Verlag bekannt)

Die Mitte des Jahres 2016 hat uns ins tiefste Elternloch geschmissen, das man sich vorstellen kann. Nach kurzem aufarbeiten der Lage mit Familie und Freunden und trotz herber Rückschläge im Gesamtzustand von Mika, entwickelte sich jedoch schnell, zu Gunsten des Kleinen, eine »Leck-mich-am Arsch«- und »Jetzt-erst-recht« -Stimmung. Alle Kraft zu geben und sich nichts anmerken zulassen, gegenüber unseres Sohnes, war und ist eine große Herausforderung. Ein halbes Jahr später zur Weihnachtszeit und leider mit vorbereitendem Blick auf einen schweren Behandlungs-Januar, gab es eine tränenreiche Überraschung.

Ein Aufruf unserer »Schwester/Tante/Schwägerin« in Personalunion mit großer Hilfe der Omas und Opas und Verwandten und Freunden, zu spenden um den Eltern eine Freude zu machen, wenn alles irgendwann überstanden ist, fand unbeschreiblichen und enormen Zuspruch. Einschließlich der liebenswerten Inszenierung der Übergabe (an Papas Geburtstag) war das für uns Eltern ein Schock-Starre-Moment. Das hat uns zu tiefst gerührt. Wir wissen auch nicht, wie man sich angemessen bedanken kann.

Es hat uns das Ende des Jahres 2016 versüßt. Doch was viel wichtiger ist, ist die Tatsache, dass so viele Leute an uns Denken und uns somit indirekt Kraft verleihen, Mika gegenüber nur positiv und freudig gegenüberzutreten. Auch und gerade weil die Behandlung noch bis November 2017 angesetzt ist. Sein Lebensmut ist nicht kaputt zu kriegen und schon gar nicht sein Lächeln. Er macht das bisher so fantastisch und kraftvoll, dass wir uns manchmal fragen ob er uns nicht mehr hilft, das alles zu überstehen, als wir ihm.

Ein Dankeschön an alle, die uns diese Überraschung ermöglichten. Ein Dankeschön an alle, die an uns denken und helfen. Auch wenn es nur ein Klaps auf die Schultern ist. Ein Dankeschön an unseren gemeinsamen Arbeitgeber und unsere lieben Kollegen. So viel Rückhalt und Unterstützung ist längst nicht mehr selbstverständlich. Das ist vorbildlich und SPITZKE.

Und nicht zuletzt ein riesiges Dankeschön an alle beteiligten Professoren, Doktoren, Ärzte, Schwestern, Pflegern, Therapeuten der Uniklinik Rostock und der Uniklinik Greifswald und des »Vereins zur Förderung krebskranker Kinder Rostock e.V.« Hochachtungsvoll und mit Stolz Michael und Michaela

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