Mecklenburger Blitz Verlag

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Merkel beharrt auf europäische Lösung bei Flüchtlingskrise

16.06.2018, Martina Plischka, Plau am See

Was ist mit Frau Merkel los? Ist es Naivität oder treibt sie die Angst um, dass offenkundig wird, was nicht mehr zu verbergen sein dürfte: Die EU ist in ihrer jetzigen Konstellation gescheitert und das in jeder Hinsicht. Angesichts der verschiedensten Volkswirtschaften, war genau dies von Anfang an zu erwarten: Die südländischen Staaten machen nicht mehr mit, die Ost-Staaten verweigerten von Anfang an jede Aufnahme von Geflüchteten. Wenn es die Politiker im Hinblick auf die viel zitierte Menschlichkeit ernst meinen würden, dann hätten sie schon längst sämtliche Waffenexporteure ausgebremst. Hinzu kommt eine ehemalige Verteidigungsarmee die zur kolonialen Söldnertruppe umstrukturiert wurde. Was haben deutsche Soldaten auf anderen Kontinenten zu suchen? Stattdessen sind die meisten Bundeswehrgerätschaften total veraltet, eine Armee die nicht mehr das ist, wozu sie einmal geschaffen wurde. Der Bundesbürger sieht nur folgendes: Eine Kanzlerin, deren Zeit schon lange abgelaufen ist, weil sie sich u.a. 2015 verrannt hat. Würde sie auch ihre Tür und Tor daheim für alle frei zugänglich öffnen? Grenzen machten und machen Sinn, nur so kann ausgeschlossen werden, dass nicht die über die Grenzen laufen, die hier nicht erwünscht sind. Zu mindestens 70 % sah man 2015 nur junge Männer und ich fragte mich damals, wie viele IS-Kämpfer dabei waren und wie viele ihre Waffen weggeworfen hatten. Wie viele Klein- und Schwerstkriminelle drangen seinerzeit über die Grenzen zu uns? Kein Wunder, dass die Herkunftsländer ihre Kriminellen nicht zurück möchten. Jetzt wird offenbar, was damals und in den Folgejahren vehement abgestritten wurde. Jeder, der aufmuckte gegen die „Alle dürfen herein-Politik“ der Frau Merkel gehörte ins rechte Lager. Ausbaden müssen dies alles die Bürger dieses Landes. Mitschuld sind aber auch die Medien, die sich in der Meinungsbildung seinerzeit bereitwillig vor den Regierungskarren spannen ließen. Obwohl die Sache zumindest im Hinblick auf Syrien recht einfach ist. Denn dieses Land ist größtenteils befriedet und demnach können die syrischen Flüchtlinge in ihr Heimatland zurück und beim Wiederaufbau ihres Landes helfen. Wenn die jetzige Flüchtlingssituation immer mit dem Zweiten Weltkrieg verglichen wird, wäre dies die richtige Schlussfolgerung.

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