Mecklenburger Blitz Verlag

Das Anzeigenblatt für Mecklenburg-Vorpommern

Meine Vision vom zukünftigen IGA-Park

19.03.2013, S. Bohnsack

Der IGA-Park gehört zu Rostock, wie auch das Tradi. Seit Jahren verfolge ich die Entwicklung des IGA-Parkes und bin erstaunt, dass erst jetzt eine Bürgermeinung zur Neugestaltung eingeholt wird, die von allen, besonders aber von den Schmarlern und Groß Kleinern wahrgenommen werden sollte. Mein Vorschlag: Der Park sollte großflächig parzelliert, einzelne Parzellen dann an Gärtnereien des Landes, als Schauflächen und für Kundenberatung, mit Blumenkaufmöglichkeit etc. verpachtet werden. Die Stadtkasse wäre entlastet, denn die Gärtnereien präsentieren natürlich ihr Bestes und entwickeln das Gelände so allmählich zu einem attraktiven Rostocker Blumenmarkt, wobei der Erholungseffekt für Besucher durch den Garten-Parkcharakter und Uferzonengestaltung erhalten bleibt. Ein weiteres Arreal sollte der kontollierten Bepflanzung mit Bäumen zur Verfügung stehen. So bekommen Rostocker, auch Gäste die Möglichkeit, aus bestimmtem Anlass ihren Baum zu pflanzen und vielleicht sogar durch Patentäfelchen kennzeichnen zu lassen. So entsteht sozusagen ein »Bürgerpark der Rostocker«. Durch die Einbindung in eine Maritime Meile, die in meiner Vision, die Innenstadt bis Warnemünde, für Radfahrer und Wanderer entlang der Uferzone verbindet, besteht auch für Touristen, durchgängige Begehbarkeit. Aber bleibt die Frage, was soll eigentlich für was werben – Schiff für Blume, oder Blume für Schiff? Die grundverschiedene Verbindung von Garten und Maritimes Museum halte ich im IGA-Park als völlig deplaziert, denn was soll wofür werben, Schiff für Blumen, oder Blume für Schiff? Die Schiffe samt Museum gehören zum maritimen Erbe aller Rostocker und haben deshalb einen öffentlichkeitswirksameren Platz verdient als hinterm Gartenzaun der IGA, wie übrigens die kurze Liegezeit des Langen Heinrich 2012 im Stadthafen deutlich zeigte. Aber das ist ja allen bekannt.

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