Mecklenburger Blitz Verlag

Das Anzeigenblatt für Mecklenburg-Vorpommern

Mauerbau, Stasi und die DDR

19.08.2011, Ricardo Niedzwedski, Perleberg

Das sind die täglichen Schlagzeilen in den Medien, die wir ständig lesen müssen, und die wenigsten interessieren sich für den Quatsch noch.

Man kann verstehen, dass viele nicht mehr im Bilde sind, uns sich für das Umfeld kaum noch interessieren. Selbst in meinem Bekanntenkreis bestellen schon viele ihre Zeitung ab, denn wer hat Lust, den selben übertriebenen Unsinn von der DDR, der sich ständig wiederholt, täglich zu lesen und dennoch dafür mehr für die Zeitung zu bezahlen. Sicherlich ist es den Journalisten entgangen, das wir es längst wissen, wie es in der DDR war. Sie sollten es an die westliche Region verkaufen, die eventuell scharf auf solche Storys ist oder sie bekommen vielleicht eine Klage wegen Volksverhetzung an den Hals. Sicherlich will man so die Schandtaten der alten Bundesländer verdecken. Erinnern wir uns an den Studentenaufstand, auch heute werden streikende Bürger mit Wasserwerfern bearbeitet und zusammengeknüppelt. Selbst Bespitzelung ist heute auch ein Thema. Falsch war es mit den Mauertoten, jedoch wird verschwiegen, wie viele nach der Wende Selbstmord begangen haben, weil man denen alles genommen hat. Was ist nun besser? Und was hat sich geändert? Man liefert Waffen sogar an Verbrecher. Was ist mit Pressefreiheit, die auch nur begrenzt ist und vieles zensiert wird. Schreib Schlechtes über die DDR und man kann gewiss sein, dass alles gedruckt wird.

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