Mecklenburger Blitz Verlag

Das Anzeigenblatt für Mecklenburg-Vorpommern

"Lerchen" und "Nachteulen"

12.06.2015, R. Hoff

Zum Leserbrief »Schule Gingst« vom 31. Mai im BLITZ

Mit Interesse habe ich in der Ausgabe vom 31. Mai den Leserbrief, die Schule Gingst betreffend gelesen – fast eine unendliche Geschichte, ausgelöst durch einen Ummanzer (na, ob er ein echter Ummanzer wird, muss sich noch zeigen). Viele Zugezogene, oft mit dem bewussten Dr. vor dem Namen glauben, uns die Welt erklären zu müssen. Man kämpft ja nun darum, dass Bildung auch Charakterbildung beinhaltet - der Kampf tut not. Herr Dr. Schwarzer muss in einem Punkt unterstützt werden. Die Einteilung »Nachteulen« und »Lerchen« waren auch in meiner Ausbildung Fachtermine, die auf die Menschen übertragen wurden. Die »Lerchen« auch unter den Kindern stehen - auch an Sonn- und Feiertagen - oft vor 6 Uhr vor den elterlichen Betten und verlangen Aktionen. Die »Nachteulen« sind das Gegenteil. Beiden gerecht zu werden, könnten nur unterschiedliche Schulanfangszeiten erreichen. Das ist organisatorisch kaum machbar. Ansonsten bin ich ganz bei Herrn Owuh aus Bergen (bin auch Lehrerin gewesen). Ansonsten kann man Herrn Dr. Schwarzer nur raten: »Schauen Sie auf Ihre Worte und Schriften!« Manchmal ist dieser Herr anmaßend und beleidigend. Schade für unsere Gemeinde. Da schlägt er viele Türen zu. Auch darauf sollte er schauen, wie öffentlich er seine Kinder in seinen Schriften im Internet macht, da er sich doch so wissend gibt, was Erziehung angeht.

R. Hoff

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