Mecklenburger Blitz Verlag

Das Anzeigenblatt für Mecklenburg-Vorpommern

Kurztrip nach Neuseeland

06.12.2017, Wolfgang Mengel, Stralsund

Die Seniorenakademie 55 plus Stralsund lud Dr. Krakowsky in den Löwenschen Saal ein, um mit 81 „Reiselustigen“ eine „Kurzreise“ nach Neuseeland zu unternehmen, auch wenn Hin- und Rückflug jeweils mindestens 22 Stunden dauern. Aber für diese Tortur entschädigt der Inselstaat (Ozeanien) mit seiner Nord- und Südinsel, auf denen eine atemberaubende Landschaft und Natur zu erleben ist, vollends. Über einen Zwischenstopp in Singapur begann die dreiwöchige Reise mit der Landung in der 400.000-Einwohner-Metropole Christchurch auf der Südinsel, auf der von den 4,693 Mio Einwohnern (Gesamtbevölkerung 2016) etwa 1 Mio Menschen leben. Der Redner erwähnte so nebenbei, dass den rd. 5 Mio. Einwohnern ca. 50 Mio Schafe gegenüber stehen, da sind doch die Einwohner bei 17,4 Menschen/qkm mit 185,4 Schafen/qkm in absolut guter Gesellschaft. Die Südinsel bietet mit den ca. 680 km langen Südalpen, den vielen Wasserfällen, dem Milford-Fjord, den riesigen Gletschern und dem großen Wakatipu-See bei Queenstown eine beeindruckende Landschaft mit vielen, der Insellage geschuldet, einmaligen Tieren und Pflanzen. Von Picton ging es per Fähre über die Cook-Strait nach Wellington, der auf der Nordinsel gelegenen Hauptstadt. Ein Rundflug über die drei größten Vulkane mit den im Umfeld befindlichen Schlammlöchern und Heißwasser-Geysiren zeugte von der eruptiven Tätigkeit in diesem Gebiet, dessen Erdwärme z.B. auch von den Ureinwohnern genutzt wird. Und nördlich von Auckland, wo sich am North Cape Pazifik und Tasmansee treffen, steht seit 1941 ein Leuchtturm. Was nicht alltäglich ist, laden hier Wanderdünen zum Dünensurfen ein.

Der von Dr. Krakowsky vorgestellte ca. 80-minütige Film beschrieb eine von ihm 2012 im dortigen Frühjahr durchgeführte Reise. Die Anwesenden sahen einen mit sehr schöner Musik und informativen Erläuterungen über Land und Leute (und auch zu Mythen der Maori) unterlegten Reisebericht, der bei den einen Erinnerungen an selbst Erlebtes und bei den anderen Neugier auf dieses Land hervorrief. Ein herzlicher Dank gilt Dr. Krakowsky für dieses wundervolle, wenn auch nur Bilderlebnis dieses exotischen Landes!

 

 

 

 

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