Mecklenburger Blitz Verlag

Das Anzeigenblatt für Mecklenburg-Vorpommern

Krankenkassenüberschüsse

21.03.2012, M. Jankowisch

Seit einiger Zeit hören wir immer wieder, die gesetzlichen Krankenkassen haben ca. 19 Milliarden Überschüsse.

Zunächst muss man einmal feststellen, es sind die Beitragszahlungen der Versicherten und nicht die der Politiker und des Finanzministers Schäuble. Seit ca. zehn Jahren zahlen Rentner ca. 0,8 Prozentpunkte zuviel Beitrag. Rentner zahlen einen Beitragssatz für einen Krankengeldanspruch, den sie gesetzlich nicht erhalten. Ein Selbständiger muss sich nicht für einen Krankengeldanspruch versichern ab dem 43. Tag.

Herr Gesundheitsminister D. Bahr, schaffen Sie wieder Gerechtigkeit, indem Sie den Beitragsanteil Krankengeld bei den Rentnern herausnehmen. Aber der Gesundheitsminister D. Bahr von der FDP, ohnehin nicht die Partei der Rentner und Arbeitnehmer, antwortet noch nicht auf Leserbriefe. Vor der Bundestagswahl 2009 wurde der Krankenkassenbeitrag auf 14,9 Prozent gesenkt. Kaum war die Wahl vorbei, ging es wieder auf 15,5 Prozent hinauf. Vielleicht sollten sich alle eine Beispiel an Frau Bundeskanzlerin Merkel nehmen und nach einer Knie-OP mit zwei Krücken ausgestattet die Hannover-Messe eröffnen. Eigentlich ist diese Eröffnung Sache des Wirtschafts­ministers, aber Frau Merkel lässt trotz OP niemanden neben sich groß werden.

Vielleicht ist Frau Merkel machtbesessen und möchte alles selbst machen. Bei unseren Politikern ist Minus Mal Minus gleich Plus, d.h. Schulden Mal Schulden gleich Guthaben.

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