Mecklenburger Blitz Verlag

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Kloster Rambin

08.03.2013, Wolfgang Heun, Ortschronist

Zum Beitrag »Stralsund sucht Investor für Kloster Rambin«, Rügen-Blitz vom 3. März

Es wird viele Rambiner freuen, dass Park und Wohnanlage »Kloster St. Jürgen vor Rambin« endlich mehr in das Blickfeld der Stralsunder Stadtverwaltung gerät.

Bis 2002 musste sich die Gemeinde Rambin darum kümmern und reichlich investieren.

Der Kunstverein Rügen hat die Kapelle noch kurze Zeit genutzt, und sie blieb sauber so wie auf dem Bild.

Bis auch das ein Ende hatte und seitdem dort keine Ausstellungen mehr stattfanden. Staub und Schmutz machen sich breit.

Sie sieht verwahrlost aus. Vor einigen Jahren hat der »Verein zur Förderung der historischen Stätten in Rambin und Umgebung e.V.«, der auch das Rambiner Heimatmuseum betreibt, dem Präsidenten der Stralsunder Bürgerschaft und der Verwaltung der Stralsunder Wohnungsbaugesellschaft angeboten, die Kapelle zeitweilig für eine Ausstellung über die Geschichte des »Klosters« mietfrei zu nutzen, für Besucher der Wohnanlage und um sie dadurch sauber zu halten und Vandalismus vorzubeugen. Mit der Rambiner Ortschronik verfügen wir dank der Tochter des letzten Klosteraufsehers Brudna, Frau Stapelfeld, und dank Frau Dr. Pfennig über viel Material für eine solche Ausstellung.

Frau Danuta Pogorzelska als unser Vereinsmitglied und dortige Mieterin, leider verstorben, hat sich dafür und für die Betreuung von Besuchern angeboten.

Das wurde strikt abgelehnt. Aber weil Touristen oft auch bei Frau Pogorzelska nach dem Ursprung des Klosters fragten, haben wir auf ihre Initiative, mit Erlaubnis der Wohnungsbaugesellschaft und auf Kosten unseres Vereins und der NABU Rügen eine Tafel über die Geschichte der Wohnanlage angefertigt und bei der Kapelle aufgestellt.

Hoffentlich bleibt sie wenigstens noch lange erhalten und regt vielleicht einen geschichtsbewussten Investor an, die Kapelle auch für eine solche Ausstellung zu nutzen.

Unser Rambiner Förderverein würde sicher gern dabei helfen.

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