Mecklenburger Blitz Verlag

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Kleingärtner für Grünes Rostock

18.12.2017, René Papenhagen, Rostock

Kleingärtner für Grünes Rostock

Wieder einmal möchten die Stadtoberen ein unnötiges Bauprojekt mit aller Macht durchdrücken. Und es geht wieder zu Lasten der „kleinen Leute“. In diesem Fall geht es um die Straßenführung durch die Kleingartenanlage „Satower Straße“. Statt den vorhandenen „Kiefernweg“ zu nutzen und auszubauen, werden lieber 19 Parzellen eines

noch intakten Naherholungsgebietes für eine neue Straße geopfert und die Anlage des Vereins nachhaltig zerstört. Sämtliche Einwände seitens der Bürgerinitiativen und Vereinsmitglieder, wie die 33 Bäume, die dafür gefällt werden müssen (davon 31 unter Naturschutz) oder, dass sämtliche Versorgungsleitungen und Abwasserleitungen sich beim Kiefernweg befinden, nebst Unterschriftensammlung, werden gekonnt außer Acht gelassen. Die Rostocker Bürgerschaft hat der Auslage des B-Planes (11.12.17-19.01.18) zugestimmt unter der Prämisse, dass über die Straßenführung noch debattiert werden müsse. Nun ist die Widerspruchsfrist noch nicht verstrichen, da liegen die Kündigungen schon bei dem Gartenverband. Dieser Vorgang ist in unseren Augen nicht nur unlauter, sondern auch ein grober Verfahrensfehler in einer Demokratie. Wir versuchen auf diesem Weg noch einmal Aufmerksamkeit für unser Anliegen zu erhalten und bitten die Leser sich bei unser online Petition zu beteiligen „Erhalt der Kleingartenanlage „Satower Straße“ - eine Straße quer durch die Anlage verhindern“ oder über Facebook „Grünes Rostock“.

René Papenhagen

Vorstandsvorsitzender der KGA „Satower Straße“

Radigost@live.de

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