Mecklenburger Blitz Verlag

Das Anzeigenblatt für Mecklenburg-Vorpommern

Keine Hoffnung mehr

05.02.2020, Mario S., Schwerin
Dieser Brief bezieht sich auf den Artikel "Rechtschreibung von Rainer Gutz, Neubrandenburg"
im Schweriner Blitz vom

Es ist schon leicht bis sehr befremdlich, wenn Sie behaupten, dass nur hochstudierte Menschen die deutsche Rechtschreibung beherrschen. Wollen Sie mich beleidigen?

Es ist somit kein Wunder, dass das Niveau an den Schulen immer schlechter wird. Wer schlampig schon mit der Sprache umgeht, führt dieses auch in der Arbeit weiter. Ich bin ein einfacher Mitbürger, kein Abitur, kein Hochschulabschluss, aber das setzt ein richtiges Umgehen mit der Muttersprache für mich auch nicht voraus. Und es mag arrogant und überheblich rüberkommen, aber ich muss Frau Müller Recht geben, dass Artikel, die mit Fehlern behaftet sind, an Wert verlieren. Kleiner Tipp: Wenn Sie Ihre Artikel schreiben, schauen Sie doch mal nach, warum einige Wörter unterstrichen sind. Hat seinen Grund und Google braucht es dazu nicht. Es ist für mich eine Frage des Respekts, wenn ich mich über diverse Themen auslasse, meinen Lesern nicht nur inhaltlich etwas zu bieten, sondern auch zu verhindern, dass sie Augenkrebs bekommen. Das ist eine Frage des Prinzips und Schlamperei kommt mir nicht in die Tüte. Artikel, die so schlampig verfasst werden, werden von mir nicht (mehr) weitergelesen. Aber jeder blamiert sich, so gut er kann.

Ich glaube nicht, dass Frau Müller Ihnen den Gefallen tun wird, nett zu sein. Bei Ihrem Anspruch wissen Sie ja sicherlich, von wem „nett“ die kleine Schwester ist.

Hier können Sie Ihre Leserbriefe online aufgeben

Bitte beachten Sie, dass wir uns das Recht vorbehalten, im Falle des Abdruckens in der Zeitung, Textpassagen zu kürzen oder nachträglich zu ändern.