Mecklenburger Blitz Verlag

Das Anzeigenblatt für Mecklenburg-Vorpommern

Kein DDR Unrecht!

25.11.2018, Hartwig Niemann, Rostock

Schon die Ankündigung durch Frau Kühn zu dem nachfolgenden Sachverhalt war erschreckend für mich.

Es ist beschämend, was das Nordmagazin sich am 25.11.20 18 um 19.30 Uhr m

Zusammenhang mit der Sendung „Kindestot in der DDR“ geleistet hat. Da werden die Gefühle einer jungen Mutter über den Tisch gezogen, die ihr Kind verloren hat. Natürlich ist so ein Ereignis etwas Trauriges und gefühlsmäßig kaum vergleichbares, wenn eine Mutter ihr Kind tot zur Welt bringt.

Davon ausgehend einen Beitrag zu formulieren, der nicht nur zur DDR-Vergangenheit und DDR-Unrecht führen sollte und wie kann es anders sein zur „Stasi“ ist aus meiner Sicht politisches Unvermögen in der Redaktion des Nordmagazins. Da wird spekuliert, dass es wirklich so gewesen sein könnte, dass man Müttern in der DDR ihre Kinder bewusst weggenommen hat. Ich spüre persönlich auch bei anderen Beiträgen dieser Art im Nordmagazin immer und immer wieder das Bemühen krampfhaft den Versuch zu unternehmen die DDR als „Verbrecherstaat“ hinzustellen. Die Hintermänner im Nordmagazin, die solche Beiträge aufbereiten sind der Öffentlichkeit natürlich nicht bekennt. Gruß von mir: Schämt euch!

Die Sachlichkeit dar „Stasibeauftragten“ Frau Drescher die sich zu den möglichen Ursachen solcher Vorkommnisse und möglichen Verhaltensweisen äußerte, solllte sich die Redaktion hinter die Ohren schreiben.

Sinngemäß sagte sie „… mit DDR-Unrecht hat das wenig zu tun, sondern die damaligen Abläufe waren in keinster Weise dazu geeignet, den Trauernden einen Weg aufzuzeigen, damit überleben zu können. Wir haben bisher bei allen Recherchen, die wir angestellt haben, belegen können, dass die Kinder gestorben sind. Wir haben keine Unregelmäßigkeiten feststellen können bei den bisher recherchierten Fällen.

Aus meiner persönlichen Sicht ist Frau Drescher eine kluge Frau, die sich einmütig, sachlich klar und deutlich zu dieser Problematik geäußert hat. Hoffentlich haben die „Scharfmacher“ im Hinterzimmer des Nordmagazins das auch begriffen!!

 

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