Mecklenburger Blitz Verlag

Das Anzeigenblatt für Mecklenburg-Vorpommern

Kain und Abel

27.08.2014, H. Rostock, Rostock

Kain fühlte sich zurückgesetzt mit seinen Gaben an Gott, der das fette Lammfleisch des Abel bevorzugte. So die Aussage der Bibel, dem Buch der Bücher. Kain war nämlich Ackerbauer und hatte seinem Gott nur Feldfrüchte zu bieten, war eifersüchtig und erschlug Bruder Abel, der Hirte war.

Symbolhaft wird so der Übergang von der Gesellschaftsformation der Jäger und Sammler zur Gesellschaft der Ackerbauern gezeigt. Das Ganze natürlich gestreckt über Jahrtausende bis heute.

Die Europäer waren immer Kain, haben fremde Länder mit ihren modernen Waffen erobert und die Völker unterdrückt und diesen ihre Religion aufgenötigt. Und erst die europäischen Siedler! In Nordamerika haben sie die Ureinwohner beinahe ausgerottet! Sie haben sich durch das ganze Land geschossen und sind heute noch verliebt in ihre »Schießeisen«.

Und wer ist heute Kain? Immer noch die Europäer, vorneweg die USA, die man getrost Kain zum Quadrat nennen kann! Eine Zone der Verwüstung: Viet­nam, Afghanistan, Irak usw. und schließlich die östliche Ukrai­ne, deren Bewohner Angst vor den Faschisten in Kiew haben, die sich an die leidvollen Jahre vor 70 Jahren erinnern, als Nazideutschland halb Europa unter dem Stiefel hatte.

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