Mecklenburger Blitz Verlag

Das Anzeigenblatt für Mecklenburg-Vorpommern

John McCain

29.08.2018, Willi Behnick, Neubrandenburg

John McCain, Senator der USA, weilt nicht mehr unter den Lebenden.

Unsere regierenden Politiker und die Leitmedien stellen ihn als hervorragenden Politiker hin.

Frau Merkel: "John McCain war geleitet von der festen Überzeugung, dass der Sinn jeglicher politischer Arbeit im Dienste für Freiheit, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit zu finden sei."

Wo sind hier Worte wie - Einsatz für den Frieden - zu finden?

Wer war McCain denn wirklich?

In meinen Augen war er einer der größten Scharfmacher und Kriegstreiber der USA, der nur von der Position der militärischen Stärke der USA ausging. Welchen Beitrag hat er zur Erhaltung des Weltfriedens geleistet? Keinen.

Er wurde in den USA als Held des Vietnamkrieges gefeiert. Dort wurde er als Pilot abgeschossen. Vietnam wurde bekanntlich von den USA aus der Luft mit Tonnen von Napalm übersprüht, in dessen Folgen tausende Menschen getötet und verunstaltet wurden. Es war ein Kriegsverbrechen.

Bis zu letzt hielt McCain den völkerrechtswidrigen Krieg der USA und deren Verbündeten für richtig. Ergebnis - tausende Tote.

McCain befürwortete den militärischen Einsatz der USA gegenüber Libyen. Das Ergebnis waren ebenfalls tausende Tote und ein Land, welches im Chaos versinkt.

McCain forderte 2012 die Verhängung einer Flugverbotszone und Luftangriffe gegen Syrien. Zu unser aller Glück kam es dazu aber nicht. Es hätte daraus ein Weltbrand entstehen können.

Zum Treffen zwischen Trump und Putin, an dem bei vielen Menschen die Hoffnung auf eine internationale Entspannung bestand, äußerte sich McCain sinngemäß: Es sei einer der beschämtesten Auftritte eines US- Präsidenten gewesen. Kein früherer US-Präsident habe sich jemals derart vor einem Tyrannen selbst erniedrigt. Trump soll sich erst dann mit Putin treffen, wenn die Militärstärke der USA zunimmt.

Also nur, wenn man ein entsprechendes Druckmittel besitzt.

So einem Menschen wird in der Art von Vasallen von Seiten unserer Regierenden und Leitmedien noch voller Lob im Nachhinein gedacht.

Hier können Sie Ihre Leserbriefe online aufgeben

Bitte beachten Sie, dass wir uns das Recht vorbehalten, im Falle des Abdruckens in der Zeitung, Textpassagen zu kürzen oder nachträglich zu ändern.