Mecklenburger Blitz Verlag

Das Anzeigenblatt für Mecklenburg-Vorpommern

Ist der kalte Krieg wirklich zu Ende?

02.11.2012, Erich Weber, Schwerin

1. Auf den Ministerpräsidenten der Russischen Förderation Herrn Putin wird durch verschiedene Instanzen mit Wonne kräftig eingedroschen! Die bekannte Opernsängerin Anna Netrebko sagte kürzlich: »Putin tut Russland sehr gut!« Er hat u.a. in seinem Land mehr Gerechtigkeit eingeführt, indem er z.B. rückständige Renten und Löhne nachzahlte. Kinderkrippen, Kindergärten und Kinderschulhorte sind wieder kostenfrei benutzbar. Er verhindert, dass fremdländische Großunternehmen die Bodenschätze seines Landes schamlos ausbeuten können. Die kriegerischen Auseinandersetzungen mit Tschetschenien sind durch großzügige Leistungen durch die Russische Förderation beendet, die Hauptstadt Grosny ist weitgehend aufgebaut und hat sich zu einer modernen Stadt entwickelt, sehr viele Tschetschenen finden Arbeit in der Russischen Förderation. Warum schweigen unsere Politiker, Journalisten und Historiken darüber?

2. Unsere Partei »Die Linke« werden pauschal als linksradikale Partei verunglimpft. Die Mitglieder, bzw. Anhänger setzen sich in den alten Bundesländern zusammen aus hauptsächlich enttäuschten Bürgern aus dieser Richtung, die alte Tugenden der damaligen SPD vermissen. Ähnlich gilt dies für einen großen Kreis der Bürger aus den neuen Bundesländern. Jedoch gibt es hier die Besonderheit, viele waren ursprünglich Mitglied der SED und später PDS. Die alten Kommunisten stehen nicht mehr zur Debatte, weil diese ausgestorben sind. Die meisten SED-PDS-Mitglieder waren Mitläufer und von der geforderten Idee nicht überzeugt und war damit ein ganz anderes politisches Ereignis als im 3. Reich, wo die politische Verblendung riesengroß war. Übrig geblieben sind davon solche Mitbürger, die es mit unserer heutigen Demokratie ehrlich meinen, sie haben einen positiven Läuterungsprozess erlebt. Sie treten für mehr Gerechtigkeit ein und für eine begrenzte Reichensteuer. Dieses notwendige Verlangen kann man nicht als linksradikal verunglimpfen.

 

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