Mecklenburger Blitz Verlag

Das Anzeigenblatt für Mecklenburg-Vorpommern

Islam und Flüchtlingsdebatte

03.11.2015, Martina Plischka, Plau

Eine These geht davon aus, dass wenn eine Gesellschaft die vorhandenen natürlichen Ressourcen übermäßig plündert und damit zeitgleich eine dünne Schicht Reicher die armen Massen gespalten hat, der Kollaps vorprogrammiert ist.

Diejenigen, die von den Kriegen profitieren, vom Wohnraummangel, etc die haben bereits vorgesorgt und sich mit riesigen Anteilen an den privatisierten Energie- und Wasserversorgern ihren weiteren Gewinn und den Machterhalt gesichert. Sie profitieren sogar von den Flüchtlingen, die kostenintensiven Wohnraum benötigen, Sicherheitsdienste müssen bezahlt werden, etc. und stossen sich also zu Lasten der Allgemeinheit auch noch daran gesund.

Sie werden, wie es eine weltweit agierende Sekte bereits vorsieht, gut abgeschirmt auf Inseln leben und sich mit dem Hubschrauber von A nach B bringen lassen. Diejenigen, die an den Hebeln der Macht sitzen, sind in einer Krise zunächst zumindest wenig betroffen.

Leider kreisen die Proteste nur um die Flüchtlingsdebatte, die allerdings nur eine Auswirkung von Kriegstreibereien und der Ausbeutung unseres Planeten ist.

Unsere Erde ist eigentlich derart zerstört, dass wir die Erde neu erfinden müssten, anstatt Waffen zu bauen lieber auf neueste Umwelttechnik setzen und Wälder großflächig wieder aufforsten müssten.

Die Natur als Kapital des Menschen und anderer Lebewesen begreifen, das wäre wie ich meine wichtig. Wir müssten den Bewohnern in den klimatischen Dürrezonen endlich eine Perspektive geben, dafür braucht es allerdings Milliarden, die keineswegs weiterhin in die Hände korrupter z.B. afrikanischer Machthaber fallen darf. Deshalb müssten Industriestaaten, allen voran die USA, eine Umkehrpolitik mit allen anderen relevanten Staaten bewegen, und endlich aufhören, korrupte Politiker zu unterstützen, nur weil die Ihnen günstig gesonnen sind.

Die Ausbeutung dieses Planeten ist das Problem, alles andere nur eine Folgeerscheinung.

Leider hat sich eine Debatte Schwarz oder weiß entwickelt, entweder steht man auf der einen oder der anderen Seite. Viele vor allem junge Menschen sehen im Islam noch die einzige soziale Perspektive in dieser völlig kaputten Welt in deren einziger Wert das Geld zu sein scheint.

Es scheint mir sicher, dass nur so viele Leute in den extremen Islamismus überwechseln, da es Ideologien mit sozialem Grundgedanken in dieser Welt nicht mehr gibt.

Nach dem Zerfall des Kommunismus und dem Einsetzen des Megakapitalismus, ist der soziale Gedanken offenbar fehl am Platz und der soziale Kollaps praktisch vorprogrammiert.

Hier können Sie Ihre Leserbriefe online aufgeben

Bitte beachten Sie, dass wir uns das Recht vorbehalten, im Falle des Abdruckens in der Zeitung, Textpassagen zu kürzen oder nachträglich zu ändern.