Mecklenburger Blitz Verlag

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Impfdebatte ohne Eingehen auf nachweisbare Fakten

07.05.2019, Ramona Noah, Plau am See

Uns fliegt seit Wochen das Thema Masern um die Ohren. Nun wird beschlossen, dass man 2500 Euro Strafe zahlen soll, wenn man dagegen ist, aus welchen Gründen auch immer.

Keiner der Menschen, die sich für das Impfen stark machten und mich kritisierten, sind auf die nachweisbaren Fakten wie Risiken, Nebenwirkungen und fehlende Studien eingegangen. Keiner hatte den Mut, mich wegen meines Sohnes anzusprechen. Keiner liest die Packungsbeilage.

Ein in Plau ansässiger Arzt sagte, dass der Impfstoff an Kleinkindern getestet wurde. An welchen Kindern? Die von Ärzten, von Menschen aus Europa?

Mitnichten. Es sind Kinder aus Afrika, mit bettelarmen und bildungsfernen Eltern, die der Impfung Hoffnung entgegenbringen, die sich aber nicht dagegen wehren können, wenn etwas schief geht.

Mir wurde Zynismus vorgeworfen, da ich Krankheiten, politische Entscheidungen Pro-Krieg und Umwelteinflüsse nannte, die tagtäglich hunderttausende Menschenleben fordern, wohingegen die Zahl der Maserntoten durch die Spätfolge SSPE (Hirnentzündung) zwischen 2007 und 2015 gerade mal bei 29 lag. Das soll nicht heißen, dass ich das gut finde, jeder Tote ist einer zuviel.

Was ich aber damit sagen möchte, ist Folgendes: Hier wird gezielt Angst geschürt und Menschen wird unter Strafandrohung eine medizinische Zwangsbehandlung verordnet. Laut Ethikrat der Medizin ist jede medizinische Behandlung immer freiwillig, und so sollte es auch bleiben. Eine Veröffentlichung des Robert-Koch-Institutes besagt, dass im Jahr 2018 836 Menschen Masern hatten und davon 153 Menschen geimpft waren. Somit widerlegt das Robert-Koch-Institut höchstpersönlich die Aussage von Herrn Spahn, das geimpfte Menschen keine Masern bekommen können.

Herr Spahn war von 2006 bis 2010 bei der "Politas" beschäftigt, einer Lobbyagentur für Pharmaklienten. Na wenn das mal kein Zufall ist, dass auch heute täglich mehrere hundert Lobbyisten im Bundestag ein und aus gehen.

600.000 Menschen müssen laut Herrn Spahn nachgeimpft werden. Pro Impfung kostet das 60,- Euro, so seine Aussage. Das macht mal eben schlappe 36 Millionen Euro für die Big-Pharma.

Warum, wenn es doch ein Allheilmittel ist, wird nicht in armen Nationen geimpft, warum nur in zahlungskräftigen Industrienationen? Warum minimiert die Pharmaindustrie nicht drastisch die Kosten für die Impfung in diesen Ländern, wenn es doch der Ausrottung des Virus dienlich ist? Es wird nicht gemacht, weil dann die Rendite schrumpfen.

Das, meine Damen und Herren, das ist Zynismus!

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