Mecklenburger Blitz Verlag

Das Anzeigenblatt für Mecklenburg-Vorpommern

Hundetoilette ist nicht gleich Hundetoilette

06.05.2014, Ines Peters, Rostock
Dieser Brief bezieht sich auf den Artikel "Leserbrief »Ärgernis Hundehinterlassenschaften«"
im Rostocker Blitz vom 20.04.2014

Leserbrief »Ärgernis Hundehinterlassenschaften«, BLITZ vom 20. April.

Ich ärgere mich immer wieder über solche Beiträge, in denen die Hundebesitzer an den Pranger gestellt werden. Wir sind doch nicht Menschen zweiter Wahl. Natürlich ist es nicht schön anzusehen, wenn Hundekot auf dem Gehweg rumliegt. Aber der Verfasser des Lesebriefes vom 20. April 2014 soll mir mal eine Hundetoilette zeigen, in der sich auch Tüten befinden. Auch die Anzahl der Hundetoiletten ist sehr begrenzt.

Und bei 108 Euro Hundesteuer im Jahr kann man doch verlangen, dass die Hundebesitzer eine gefüllte Hundetoilette finden. Andere Städte schaffen das doch auch. In Güstrow steht alle 20 m eine Hundetoilette und die Stadt sieht sauberer aus als Rostock. Wenn ich am Wochenende durch die Stadt gehe (mit Hund), muss man sich schon schämen. Überall Müll und Scherben. Und das waren nicht die Hunde oder deren Besitzer. Sondern eine Spezie mit einer höheren Intelligenz (sollte man glauben). Die Doberaner Straße und der Doberaner Platz gleichen einem Schlachtfeld.

Alles Hinterlassenschaften vom Mensch. Und da wundert man sich, dass die Hundebesitzer »ihren« Dreck nicht mehr wegmachen, wenn die anderen ihren Dreck selbst liegen lassen. Vielleicht sollte man sich erst einmal darum kümmern, als um den Hundekot. Wenn die Stadt sauberer aussieht, lässt bestimmt keiner mehr den Kot liegen.

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