Mecklenburger Blitz Verlag

Das Anzeigenblatt für Mecklenburg-Vorpommern

Hochinteressantes Israel

31.01.2018, Wolfgang Mengel, Stralsund

Am 30.01.18 berichtete Christoph Mattner vor 126 gespannten Teilnehmern der Seniorenakademie 55 Plus Stralsund per Film über seine Reise ins Heilige Land. Nach dem Flug war Ausgangspunkt der Fahrt Caesarea, mit etwa 4.900 Menschen zentral zwischen Tel Aviv und Haifa gelegen. Haifa ist mit rund 270.000 Einwohnern nach Jerusalem und Tel Aviv die drittgrößte Stadt Israels. An ihrem Nordrand befindet sich der größte Hafen des Landes. Über Akko führte die Fahrt weiter nach Tiberias am Westufer des Sees Genezareth. Am Berg der Seligpreisung soll Jesus die Bergpredigt gehalten haben. An der israelisch-jordanischen Grenze liegen die noch heute genutzten Taufstellen im Jordan. Am Toten Meer vorbei ging die Reise weiter in den Süden des Landes nach Eilat im äußersten Süden der Wüste Negev gelegen. Das ist der einzige Zugang Israels zum Roten Meer und damit zum Indik. An dem riesigen Ramon-Krater vorbei mit einem kurzen Blick in ein Beduinenzelt ging es wieder gen Norden nach Bethlehem und Jerusalem. In der nicht erst heute politisch gespaltenen Stadt begegnen sich viele Kulturen der Antike und Moderne, das zeigt sich u.a. an der Gliederung der Jerusalemer Altstadt in das muslimische, jüdische, christliche und armenische Viertel. Neben den Glaubenszentren, wie Ölberg, Garten Gethsemane, Felsendom, Klagemauer u.a. hinterlässt ein Gang durch die Via Dolorosa bis zur Grabeskirche, in der sich mit dem Grab Jesu der heiligste Ort des Christentums befindet, einen sehr tiefen Eindruck bei jedem Besucher aus aller Welt. In Bethlehem wurde die 333 nach Christus errichtete Geburtskirche besichtigt. Abgesehen von den die Gegenwart (und auch die Zukunft ??) belastenden politischen Unstimmigkeiten ist für jeden historisch Interessierten das Heilige Land eine wahre Fundgrube, zumal auch das Erleben des israelischen Alltags vielfach eine andere Sichtweise als üblich auf Land und Leute erlaubt. Herzlicher Beifall war der Dank an Ch. Mattner für seine sehr interessanten Aufnahmen und Ausführungen.

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