Mecklenburger Blitz Verlag

Das Anzeigenblatt für Mecklenburg-Vorpommern

Hilfe für wen?

26.08.2014, Karl-Heinz Niemann, Boizenburg

Wenn der Deutsche Bundestag ausgerechnet am 1. September darüber entscheiden will, ob Waffenlieferungen deutscher Herkunft an Menschengruppen gehen darf, die noch nicht einmal einem Staat zugehörig sind, so empfinde ich es als eine Verhohnepieplung sondergleichen unsern Vätern gegenüber. Dazu nur einen Satz: Den ersten Weltkrieg mal außer acht lassend, löste Deutschland am 1. September 1939 den zweiten Weltkrieg aus, aus dessen verheerenden Folgen von deutschem Boden nie wieder Krieg entfacht werden und dieser Tag als Weltfriedenstag ewige Mahnung dienen sollte. Profitieren für so ein Unterfangen würde einzig und allein nur die Rüstungsindustrie. Was solche Aktionen einbringen und nur dem Frieden schaden, die aufzuzählen ergäbe eine lange Liste. Wenn etwas gemacht werden muss, so wäre mein Vorschlag: Schickt eine entsprechend starke internationale Friedenstruppe in alle diese Krisengebiete und nehmt den dortigen Kampfwilligen sämtliche Waffen ab. Sie wären dann ihrer Spielzeuge entledigt. Folgend mit richtiger Hilfe beim Wieder- bzw. Neuaufbau. Sind wir im Grunde nicht alles die gleichen Menschen, die nur ein Leben haben?

Karl-Heinz Niemann, Boizenburg

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