Mecklenburger Blitz Verlag

Das Anzeigenblatt für Mecklenburg-Vorpommern

Hilfe bei Burnout

19.07.2012, Peter Fuchs, Hörsching

Von Burnout betroffene Menschen wagen oft gar nicht über ihr „erlittenes Schicksal" zu sprechen. Dabei bestünde die Möglichkeit bei Selbsthilfegruppen Hilfe zu suchen. Diese bieten Unterstützung für jeden an, der sie annehmen möchte. Erkrankte in aktueller medizinischer Behandlung, jene die bereits eine solche, oder eine Therapie, hinter sich haben, hätten die Chance solchen Gruppen beizutreten. Ein Aufruf ergeht auch an diejenigen, die noch keinen "seelischen Beistand" beanspruchten, aber vielleicht glauben, in einer für sie ausweglosen Situation zu sein. .

Betroffene und deren Angehörige könnten so eine Gruppe sogar als Kontaktstelle nutzen. In monatlichen Gesprächsrunden, bei Diskussionen, mit Vorträgen von Psychologen, anderer kompetenten Gesprächspartnern, sowie durch gemeinsame Aktivitäten, wird zu helfen versucht. Ergänzend kommen noch die Versuche Kontakte und Hilfsangebote zu vermitteln, hinzu. Es gilt lediglich zu berücksichtigen, dass eine Selbsthilfegruppe keine Therapiestation ist.

Experten berichten, der Bedarf an geeigneten Informationen sei unheimlich groß, er wachse ständig weiter. Wahrscheinlich gerade deswegen, weil dabei viel „medizinisches Neuland“ betreten. Krankenkassen, Ärzte, Politiker, sogar Medien hätten die Gelegenheit auf die eine oder andere Weise Hilfestellung zu leisten, um damit ein für allemal die Scheu vor diesem Thema abzulegen.

Peter Fuchs, Hörsching

Hier können Sie Ihre Leserbriefe online aufgeben

Bitte beachten Sie, dass wir uns das Recht vorbehalten, im Falle des Abdruckens in der Zeitung, Textpassagen zu kürzen oder nachträglich zu ändern.