Mecklenburger Blitz Verlag

Das Anzeigenblatt für Mecklenburg-Vorpommern

Herbstgedicht

14.10.2016, Helene Ullrich

Herbstgedicht

 

Jetzt ist der Herbst da mit seinen Manieren

und lässt uns nun seine Launen spüren.

 

Schon bedeckt er den Himmel mit Morgennebel

lässt graue, trübe Netze über uns weben.

 

Er teilt den Tag ein mit seinen Uhren,

lässt Blätter schweben auf weiten Fluren.

 

Einen licht erhellten sonnigen Tag,

macht er mitunter dunkel wie die Nacht.

 

Er will seine Zeit mit lustigen Streichen genießen,

lässt trotz Sonnenschein plötzlich Regenschauer vom Himmel fließen.

 

Doch er sorgt auch, dass die Strahlen der Sonne können

zur Erde dringen,

dann will er hören, ob Vögel noch ihr Liedchen singen.

 

Er befiehlt nun den Früchten zur Vollendung zu kommen,

zum Reifen hatten sie viel Wärme und Zeit bekommen.

 

Der Sommer hat sein Werk getan,

nun beweist der Herbst was er kann.

 

Die Sonne weist leider schon darauf hin,

dass sie nach den Süden ziehen will.

 

Sie kann es nicht mit anseh‘n,

wenn Bäume bald ohne Kleid nackt steh‘n.

 

Wer jetzt noch nicht merkt hat, dass der Herbst ist gekommen,

wird bald seine Launen zu spüren bekommen.

 

Helene Ullrich

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