Mecklenburger Blitz Verlag

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Hamburg und die Krawalle um den G-20-Gipfel

23.07.2017, Martina Plischka, Plau am See

Hamburg wurde nicht von ungefähr ausgewählt. In kaum einer anderen Großstadt ist die immer stärker auseinander driftende Schere zwischen Reich und Arm so groß und sichtbar wie hier. Außerdem gilt Hamburg nicht nur als größter Umschlagplatz für Waren aus allen Herren Ländern, sondern auch als größter Drogen- Prostitutions- und illegaler Waffenumschlagplatz. Offenbar befindet sich hier auch das Drehkreuz für den internationalen Terror. Merkwürdig, dass die Spur des 11. Septembers hierhin führt genauso wie die NSU-Mordserie. Eine Spur beim Londoner nuklearen Attentat an einem Exil-Russen führt ebenfalls nach Hamburg.

Die ehemalige Sektenbeauftragte Caberta äußerte einmal, dass es in keiner anderen Stadt eine so große Zahl von Gotteshausschändungen und heimlichen, blutigen Opferritualen gäbe. Ich glaube, man muss das alles in einem Zusammenhang sehen. Dank unserer Einheitspresse wird kaum über die vielen internationalen, friedlichen Demonstranten berichtet, die allen Grund hatten, gegen dieses G20-Treffen zu protestieren. Der allgemeine Presse-Tenor lautet: Demonstranten gleich Chaoten. So ist die Saat auch hier einmal wieder aufgegangen. Niemand diskutiert darüber, wie schlimm die Zustände vor allem in den südlichen Ländern für große Teile der Bevölkerung ist. Auch in Deutschland steht es mit der sozialen Gerechtigkeit nicht gerade zum Besten. Da lassen sich gerne einige junge Leute in ihrer Perspektivlosigkeit aufputschen und für solch eine Aktion missbrauchen. Auch die Polizeibeamten tun mir leid, die müssen ihre Köpfe hinhalten.

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