Mecklenburger Blitz Verlag

Das Anzeigenblatt für Mecklenburg-Vorpommern

Gier und Macht und Frust

10.03.2011, Klaus-Peter Jordan
Dieser Brief bezieht sich auf den Artikel "Zu »Hartz-IV-Poker«, Blitz vom 6. März:"
im Schweriner Blitz vom 06.03.2011

Herr Schulz beschimpft in seinem Leserbrief Menschen als Hirntote, Skrupellose von Gier und Macht besessene Politiker. Dabei spricht er namentlich sogar von der Bundeskanzlerin, dem Außenminister, der Familieministerin und dem Bundespräsidenten. Selbst die Unternehmer bleiben nicht verschont. Wie verbittert muss doch Herr Wolfgang Schulz sein, um unter diesen Verhältnissen in einer demokratischen Gesellschaft leben zu müssen. Es ist nicht zu hoffen, dass Herr Schulz Handlanger einer roten Partei ist, denn dieses wäre parteienschädliches Auftreten in der Öffentlichkeit. Er hinterlässt den Eindruck, ein Fanatiker einer sozialistischen Gesellschaft zu sein. Wenn ihm die Regierung der BRD und die Politiker demokratischer Parteien nicht passen, dann sollte er besser auswandern. Vielleicht findet er Länder, die seinen Vorstellungen besser entsprechen (z. B. das sozialistische Kuba). Herr Schulz, Harz-IV-Verhandlungen zwischen der Regierung und der SPD waren kein »Viehhandel um Harz-IV-Empfänger«, sondern es ging ganz einfach um den sparsamen Umgang und zweckmäßigen Einsatz von Steuergeldern, insbesondere für Kinder armer Eltern! Unerträgliche und unsachliche Nörgeleien, die ins Persönliche unterhalb der Gürtellinie gehen, sind fehl am Platze.

Hier können Sie Ihre Leserbriefe online aufgeben

Bitte beachten Sie, dass wir uns das Recht vorbehalten, im Falle des Abdruckens in der Zeitung, Textpassagen zu kürzen oder nachträglich zu ändern.