Mecklenburger Blitz Verlag

Das Anzeigenblatt für Mecklenburg-Vorpommern

Gewalt in Syrien

18.02.2012, Peter Fuchs, A-4064 Oftering

Wie weit darf der Mensch gehen, um seine Machtansprüche zu befriedigen? Ab dem Moment, wo er gewillt ist, Bomben und Granaten auf seine Landsleute werfen zu lassen, dürfte jeder Bonus verspielt sein. Genau dann ist es an der Zeit, Hilfestellung zu leisten. Auch wenn die betroffenen Menschen den Weg in die Freiheit selbst erstreiten wollen. Sehr oft hat aber eine richtig platzierte "Labstation" oder eben eine Versorgungsstätte für Verwundete, kämpferische Auseinandersetzungen mitentscheiden können. Für das syrische Volk ist es ein äußerst blutiger Weg in die Freiheit. Noch immer ist sinnlose Gewalt in ihrem Land an der Tagesordnung. Der Machthaber zeigt sich nach wie vor unbarmherzig und lässt sein eigenes Volk niedermetzeln. Gott sei Dank wird die Zahl der arabischen Länder, die sich auf die Seite der Unterdrückten stellen und eine sofortige Einstellung der Gewalttaten verlangen, größer. Selbst wenn der Weg zu mehr Demokratie noch weit ist. Hoffentlich erreichen die Bewohner des Gebietes zwischen dem Fluss Tigris und dem schneebedeckten Gipfel des Berges Hebron bald ihr gewünschtes Ziel. Ohne die Brücken für ein zukünftiges Zusammenleben zu zerschlagen. Wir können nur hoffen, dass das Zitat von Stefan Zweig: "Nichts was man jemals hingebungsvoll leistet, ist vergebens getan.", auch in diesem von "Bruderblut" getränkten Land, bald Wirklichkeit wird.

Peter Fuchs, Oftering

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