Mecklenburger Blitz Verlag

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Gedanken zum neuen Jahr

02.01.2019, Kerstin Schnegula, Rostock

Gern werden am Jahresende gute Vorsätze gefasst und nicht für alle Ziele muss am tief in die Taschen greifen oder viel Zeit aufwenden, die ja bekanntlich das Kostbarste ist, denn die Lebensdauer des Menschen ist ja begrenzt.

Wer zu Weihnachten oder zu anderen Anlässen zu viele Süßigkeiten erhalten hat, die er nicht selber aufbrauchen kann, weil er zum Beispiel im neuen Jahr an Gewicht abnehmen will, kann seine Leckereien Menschen mit wenig Geld schenken, die sich darüber freuen. Auch der Lebensmittelverschwendung wird damit Einhalt geboten. Wer keine Bedürftigen kennt, kann seine nicht mehr benötigten Dinge auch in die Sozialkaufhäuser bringen. Dort freuen sich die Menschen, wenn sie nach dem Einkauf noch mit einer Süßigkeit beschenkt werden.

Alexander Gerst, der die zerbrechliche Erde aus dem All erblicken konnte, hatte mahnende Worte, die jeden nachdenklich machen müssten, an die Menschen gerichtet. Ein Vorsatz für das neue Jahr könnte deshalb lauten, dass man Dinge teilt, um Ressourcen zu sparen oder verschenkt, wenn man sie nicht mehr braucht. »Nimm mich mit« steht auf manchen Kartons in der Stadtmitte oder den restlichen Vierteln. Der neue Besitzer freut sich dann über das Geschirr, den Schokoladenbeutel oder andere Kostbarkeiten.

Das Teilen und das Verschenken sind Möglichkeiten, die Umwelt zu entlasten. Wünschenswert wäre auch, wenn der Nahverkehr kritische Bemerkungen ernst nimmt, damit die Menschen auch nicht bestraft werden, die auf das Auto verzichten. Bei den Jobcentern und in der Politik müsste endlich ein Umdenken erfolgen und gesparte Betriebskosten sollten den Menschen bleiben. Jeder sollte daran denken, dass er Verantwortung für nachfolgende Generationen trägt und die nachdenklichen Wort von Alexander Gerst verinnerlichen.

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