Mecklenburger Blitz Verlag

Das Anzeigenblatt für Mecklenburg-Vorpommern

Für ein neues Theaterkonzept

25.03.2011, Hans Jürgen Zander

Die Seniorinnen und Senioren der Seniorenunion der CDU haben sehr interessiert und kritisch ihre Meinungen zur aktuellen Situation um das Rostocker Theater ausgetauscht. In einer lebhaft geführten Gesprächsrunde blieben sehr viele Fragen unbeantwortet. Die Antworten darauf sind uns der OB und die Verwaltung bisher schuldig geblieben, so die Teilnehmer. Die aktuellen Diskussionen im öffentlichen Raum zu diesem Thema sind wenig zielführend und klärend. Die Ros­tocker möchten bei der Entscheidungsfindung mitgenommen werden. Es fehlt jegliche Strategie, wie das Ziel im Jahr 2018 ein neues Theater haben zu wollen, erreicht werden kann. Die Senioren fordern den OB und die Verwaltung auf, gegebenenfalls auch mit Unterstützung erfahrener, unabhängiger Theaterfachleute, sehr schnell die Debatte um den künftigen Standort des Theaters mit einem transparenten Variantenvergleich dazugehörenden Kostenmodellen sowie einem Vorschlag einer Vorzugsvariante zu führen. Damit verbunden ist auch eine Aussage wie es mit dem jetzigen Theater und der Sanierung weiter gehen soll. Rostock braucht als Oberzentrum ein Theater mit einem neuen Haus und einem den Möglichkeiten und Bedürfnissen angepasstes Theaterkonzept, um von seinen alten verloren gegangenen Theatertraditionen etwas wieder zurück zu gewinnen. Dabei können solche geäußerten Gedanken einer teilweisen Fremdbespielung und eine stärkere Orientierung in dem östlichen Landesraum als Theaterzentrum des Nordostens anregend sein. Wie ein Teilnehmer der Veranstaltung sagte: Möge mit diesem anspruchsvollen Projekt bei vielen Bürgern, aller Generationen, der Wunsch nach einem Theatererlebnis weiter geweckt und die Erwartungen, sich mit dem Besuch Freude und Entspannung einzukaufen, erfüllt werden.

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