Mecklenburger Blitz Verlag

Das Anzeigenblatt für Mecklenburg-Vorpommern

Frühlingsgedicht

05.04.2019, Helene Ullrich

Frühlingsgedicht

Ich hörte heut in der Frühe die Amseln vor meinem Fenster so fröhlich singen, vielleicht wollten sie mir eine Frühlingsbotschaft bringen.

Durch mein geöffnetes Fenster kam ein frischer Duft ins Zimmer rein, ich begriff, es konnte nur ein Gruß vom Frühling sein.

Die Vöglein locken sich schon eifrig, um sich zu finden,

sie trällern und schmettern emsig, um sich zu binden.

Zarte Tulpenblätter sehe ich im Garten aus dem Erdreich sprießen, sie wollen den Lenz mit ihrer Blütenpracht begrüßen.

Noch zeigt sich in der Frühe der kühle Morgentau, doch die Tage sind nicht mehr so dunkel und grau.

Die Sonne steht jetzt schon früher auf, beeinflusst so unseren

Tageslauf.

Es ist wie ein Wunder die Natur neu erwachen zu seh‘n,

deutlich zu spüren, dass wieder laue Lüfte uns umweh‘n.

Es zieht uns bei Sonnenschein raus, um spazieren zu geh‘n,

auch wenn uns noch oft kalte Winde anweh‘n.

Der Lenz ist schon nah, zwitschern die Vögel aus vollem Munde, und ich sage Euch nun an die frohe Kunde.

Helene Ullrich

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